Bamberg
Jupps Gartentipps

Die harmonischen Paarungen im Gemüsebeet

Manches Gemüsesorten vertragen sich im Gemüsebeet besser als andere. Manche Nachbarn schützen sich sogar gegenseitig vor Krankheiten und Schädlingen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Manches Gemüsesorten vertragen sich im Gemüsebeet besser als andere. Manche Nachbarn schützen sich sogar gegenseitig vor Krankheiten und Schädlingen. Symbolbild: pixabay.com/PierreGilbert
Manches Gemüsesorten vertragen sich im Gemüsebeet besser als andere. Manche Nachbarn schützen sich sogar gegenseitig vor Krankheiten und Schädlingen. Symbolbild: pixabay.com/PierreGilbert


Die richtigen Gemüsepaarungen im Garten

Gemüsepflanzen, die sich mögen und ergänzen sind Möhren und Zwiebeln. Rote Beete passt auch gut neben Lauch oder Kohlrabi, Paprika zu Möhren und Erdbeeren mit Petersilie. Aber auch Lauch und Knollensellerie oder Erbsen und Kohlrabi vertragen sich sehr gut. Salat kann gut mit Möhren, Bohnen oder Knollenfenchel kombiniert werden. Ergänzungen mit Sommerblumen wie Tagetes oder Ringelblumen führen zur Gesundung des Bodens und zum biologischen Gleichgewicht.


Ringelblumen sind gut für den Boden

Auf freien Plätzen im Gemüse- oder Blumenbeet können jetzt zur Bodengesundung und wegen der schönen Blüten einfach die schnell wachsenden Ringelblumen ausgesät werden. Diese sehen nicht nur wunderschön aus, sondern locken eine Vielzahl von Nützlingen in den Garten. Außerdem lässt sich aus den Blüten eine sehr gute Salbe machen, welche die gleiche Wirkung zeigt, wie die von der bekannten Heilpflanze Arnika. Diese steht aber streng unter Naturschutz und ist leider in unserer Region schon so gut wie ausgestorben.


Der Einfluss der Eisheiligen

Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie sind Heilige, denen im Kirchenkalender die Tage vom 12. bis 15. Mai gewidmet sind. Als "Eisheilige" haben sie nach den Bauernregeln einen sehr schlechten Ruf. Dieser entstand durch lange Beobachtung. Pünktlich zur Maimitte bringt polare Kaltluft sehr oft noch den Frost zurück. Zum 15. Mai heißt ein Bauernspruch: "Und zum Schluss fehlt nie, die kalte Sophie" oder "Vor Nachtfrost du nicht sicher bist, bevor Sophie (15.5.) vorüber ist.

Obwohl die "Eisheiligen" heute nur noch selten so rau daherkommen wie in früheren Zeiten, ist es angebracht, empfindliche Pflanzen immer erst nach dem 15. Mai zu setzen. Dann heißt es Sommer- und Balkonblumen auszupflanzen so wie Bohnen und Gurken auszusäen. Bei besonders empfindlichem Gemüse wie Auberginen hat sich aber noch eine Wartezeit von etwa zwei Wochen bewährt. Hartschalige Kürbis- oder Bohnensamen keimen schneller, wenn man sie vorher aufquellen lässt. Am einfachsten geht dies mit einem Leinenbeutel. Darin kann man die Samenkörner dann öfter für einige Stunden in Wasser tauchen.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren