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Der Garten im Sommer

Im Sommer gibt es einiges zu tun

Diese Arbeiten stehen im Garten an - doch auch die Erholung sollte man auf keinen Fall vergessen
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Foto: grki - stock.adobe.com
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An einem Sommertag den Garten von einem schattigen Platz aus genießen, es gibt wohl nichts Schöneres in der warmen Jahreszeit. Kleine Auszeiten im üppigen Grün belohnen den fleißigen Hobbygärtner für die zahlreichen Stunden, die für die Gartenarbeit draufgegangen sind. Und dennoch gibt es auch im Sommer noch einiges zu tun. Allen voran: gießen, gießen, gießen. In heißen, trockenen Sommern, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war, ist es sinnvoll, sogar zwei Mal am Tag zu Gießkanne oder Gartenschlauch zu greifen. Beste Tageszeit für die Bewässerung sind jedoch die frühen Morgenstunden. Dann ist es noch kühl genug, so dass die Pflanzen das Wasser gut aufnehmen können und die Blätter schnell wieder abtrocknen. Wer erst mittags zur Gießkanne greift, läuft Gefahr, dass die Pflanzen durch die Kombination aus Wasser und Sonneneinstrahlung verbrennen. Sollte eine Wassergabe in der Mittagshitze doch einmal dringend nötig sein, sollte man darauf achten, nur direkt auf die Erde, dicht an der Pflanze, zu gießen und auf keinen Fall die Blätter zu bewässern.

Was ebenfalls für einen blühenden Garten wichtig ist, ist eine gewisse Konsequenz beim Ablesen der verwelkten Blüten. Ob Geranien, Petunien, Tagetes oder jegliche anderen Sommerblumen: Bleibt das Abgeblühte an der Pflanze, entwickeln sich Samen. Dadurch fließt die Energie nicht mehr in die Bildung neuer Blüten, sondern in die Samenbildung. Die Folge ist, dass die Pflanze nicht mehr so kräftig blüht. Und zudem sieht ein Haufen brauner, verwelkter Blüten auch einfach nicht ästhetisch aus.

So wird der Garten zum Paradies

Wer sich also ein üppig blühendes Gartenparadies wünscht, sollte regelmäßig, am besten alle ein bis zwei Tage, alle verwelkten Blüten abknipsen oder abschneiden. Für genauere Hinweise zur Pflege lohnt sich auch eine Nachfrage im Gartenfachhandel - am besten gleich beim Einkauf der Sommerbepflanzung. Die Experten dort wissen genau Bescheid, welche Ansprüche die unterschiedlichsten Pflanzen haben und auf was man bei der Pflege genau achten sollte.

Auch beim Düngen kann man zum Beispiel so einiges falsch machen. Vom ungeeigneten Produkt bis hin zum falschen Zeitpunkt der Anwendung können dem Laien so einige Fehler unterlaufen. Am besten lässt sich der Hobbygärtner vor dem Kauf fachgerecht beraten, um dann auch wirklich mit einer tollen Blütenpracht belohnt zu werden. Und auch beim Gemüseanbau lohnt sich eine regelmäßige Düngergabe, denn bei vielen Pflanzen, wie Tomaten oder Gurken, kann man nur so kräftig ernten.

Und das ist auch die wohl schönste Arbeit im Sommer: die tägliche Ernte. Von Bohnen, über Radieschen, Zucchini, Karotten, Gurken und Tomaten bis hin zu Auberginen und Paprika aus dem Gewächshaus wird man in der warmen Jahreszeit regelmäßig mit leckerem, selbst angebauten Gemüse belohnt. Was dabei wichtig ist, ist regelmäßig Unkraut zu jäten und die Erde zwischen den Pflanzen mit einer flachen Harke zu bearbeiten. So kommt einerseits kein neues Unkraut auf und andererseits hält das den Untergrund etwas feuchter.

Lücken im Gemüsebeet sollte man möglichst bald nachpflanzen, um rasch wieder ernten zu können. Hierbei lohnt sich ein Blick in einen Pflanzkalender, welche Sorten sich auch noch für eine spätere Aussaat eignen. Wer Beratung wünscht, fragt einfach im Gartenfachhandel nach, bevor er Sämereien kauft.

Doch ein Garten ist natürlich nicht nur zum Arbeiten, sondern vor allem auch zur Entspannung da. Wer lange Freude an seinen Gartenmöbeln haben möchte, sollte bei der Anschaffung unbedingt auf gute Qualität achten. Denn draußen sind Tisch, Stühle oder Loungeecke ständig Wind und Wetter ausgesetzt und müssen Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen gut aushalten. Dabei lohnt sich natürlich auch die Investition in einen guten Wetterschutz, der die Möbel sicher vor Regen schützt, die Feuchtigkeit aber dennoch verdunstet und so Stockflecken gar nicht erst aufkommen. Im Fachhandel gibt es passende Abdeckungen - zum Beispiel auch für eine Ecksitzgruppe.

Rustikale Holzstühle für den Bauerngarten

Ob Holz, Metall, Kunststoff oder Rattan - bevor man sich für eine Gartenausstattung entscheidet, sollte man sich gut im Fachhandel umschauen, denn die Auswahl ist riesig. Wichtig ist, auf den persönlichen Geschmack und den Gartenstil zu achten. Zu einem bunten Bauerngarten passen rustikale Holzstühle wohl eher als der schicke Designersessel. Zudem sollte man sich fragen, wo die Möbel stehen sollen. Unter einem Dach auf der Terrasse oder vielleicht doch direkt auf der Wiese unter einem schattigen Baum? Denn Fragen wie diese sind bei der Auswahl des passenden Materials entscheidend. Am besten fragt man auch hier wieder im Fachhandel nach, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn man nur einen Sommer lang Freude an den neuen Gartenmöbeln hat.

Natürlich braucht man für eine Wohlfühloase nicht gleich eine komplett neue Gartenausstattung zu kaufen. Oft trägt es schon zu einer schöneren Atmosphäre bei, wenn man sich regelmäßig etwas Neues für den Garten gönnt. Wie wäre es zum Beispiel mit einer bequemen Hollywood-Schaukel oder einem neuen Loungesessel? Schon mit kleineren Neuanschaffungen kann man es sich im Garten gemütlich machen - und den Sommer so richtig genießen. Lisa Müller

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