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Ameisen-Plage stoppen: Mit diesen effektiven Hausmitteln wirst du die Krabbeltiere los

Ameisen in Haus und Garten stören. Doch nicht jeder will gleich zu chemischen Mitteln greifen, um sie loszuwerden. Wir zeigen dir, welche Hausmittel gegen Ameisen helfen und wie du die kleinen Krabbeltiere wieder loswirst.
Ameisen vertreiben: Hausmittel
Ob Lavendel, Zimt oder Essig: Gegen Ameisen helfen viele Hausmittel. Foto: pixabay.com/kie-ker (Symbolbild)
  • Ameisen vertreiben: Diese Hausmittel helfen
  • Von Lavendel bis Kaffeesatz: So bekämpfst du Ameisen schonend
  • Vorsicht bei Backpulver: Ameisen sterben qualvoll

Ameisen sind vor allem in den warmen Monaten eine Plage in Haus und Garten. Doch sind sie eben auch sehr nützlich für die Natur und sollten deshalb nicht unbedingt getötet werden. Wie man Ameisen schonend und mit natürlichen Mitteln wieder los, erfährst du hier.

Diese Hausmittel helfen gegen Ameisen

1. Vertreiben

Wie Menschen reagieren auch Ameisen auf so manchen Duft empfindlich. So rät das Umweltbundesamt, Barrieren mit Kaffeesatz oder -pulver zu bauen. Beides ist auch ein guter Dünger im Beet. Stark duftende Kräuter wie Lavendel, Wacholder oder Farnkraut stören laut der Verbraucherzentrale Hamburg den Orientierungssinn der Tiere. Zitronenschalen, Zimtpulver und Essig vertreiben sie ebenfalls. Im Handel gibt es auch Ameisenöl aus entsprechenden ätherischen Ölen.

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2. Ablenken

Überrennt eine ganze Kolonie zum Beispiel die Terrasse, während man darauf sitzt und isst, kann man die Tiere ablenken. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät, mit Zuckerwasser getränkte Schwammstückchen oder zusammengeknüllten Stoffknäuel auszulegen, die dann mitsamt den Ameisen auf den Kompost gegeben werden.

3. Essen im Haus verschließen

Futter lockt die Tiere an. Daher gilt: Essensreste und Lebensmittel im Haus sollte man ameisensicher in fest verschließbaren Behältern aufbewahren. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät zu Gummidichtungen am Deckel. Aber auch Krümel sollten regelmäßig entfernt werden und Fressnäpfe für Tiere nur offen herumstehen, wenn man sie braucht.

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Nicht zuletzt gilt: Wer undichte Fugen und Spalten am Haus ausmachen kann, sollte diese mit Silikon verschließen. Somit kommen die Ameisen erst gar nicht rein - es sei denn, man öffnet ihnen Türen und Fenster. Hier kann man Klebebarrieren anbringen.

4. Blattläuse bekämpfen

Hobbygärtner haben meist ein Problem mit Ameisen, wenn sie ein Problem mit Schädlingen haben. Denn die Ameisen stehen auf den Honigtau der Blattläuse, vor allem die darin enthaltenen Kohlenhydrate. So kümmern sie sich um die Blattläuse und schützen sie vor Feinden. Das geht sogar so weit, dass die Ameisen ihre kleinen "Honigkühe" zu neuen Pflanzen transportieren. In so einem Fall sollte man also erst mal gegen Blattläuse vorgehen.

5. Backpulver - aber Vorsicht

Auch Backpulver hilft gegen Ameise und befreit deine Umgebung effektiv von den Insekten. Das Mittel sollte allerdings nur im Ausnahmenfall eingesetzt werden, denn es beschert den Ameisen einen besonders qualvollen Tod. Die Tiere "explodieren" zwar nicht, wie es in vielen Ratgebern heißt, aber sie sterben wohl besonders schmerzhaft und langsam.

Fazit: Chemie ist nicht nötig, um Ameisen zu bekämpfen

Um Ameisen zu bekämpfen sind keine chemischen Mittel nötig. Es ist nicht einmal unbedingt notwendig die Tiere zu töten. Das sollte man auch nicht, denn die Insekten sind durchaus nützlich. Du solltest dir deshalb gut überlegen, ob du die Tiere überhaupt loswerden möchtest. Ameisen tragen in deinem Garten unter anderem Unkrautsamen davon, fressen Raupen, Schnecken und Möhrenfliegen und vernichten zahlreiche Eier von anderen Insekten. 

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