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Herbst im Garten

Wildobsthecken: Herbstzeit ist Pflanzzeit

Wildobsthecken lassen sich im Herbst ideal pflanzen. Ob Felsenbirne, Mispel oder Sanddorn, Heckenpflanzen bringen nicht nur leckere Früchte, sondern bieten Ihrem Garten und der Tierwelt viele Vorteile. Hier erfahren Sie alles, was Sie über die herbstlichen Gewächse wissen müssen.
Wildobstgehölze im Garten pflanzen
Wildobsthecken können im Herbst gepflanzt haben. Die Wildobstgehölze, wie Sanddorn, Holunder oder Mispeln, haben viele Vorteile für Mensch und Tier. Foto: yulia_khlebnikova/unsplash.com
  • Wildobstecken können ideal im Herbst angepflanzt werden
  • Wildobsthecken sind Nutzpflanzen
  • Überblick über die besten Wildobsthecken

Wildobstgewächse lassen sich besonders gut im Herbst einpflanzen. Die letzten warmen Tage vor dem Winter geben dem Gehölze noch Zeit sich in der Erde fest zu verwurzeln. Das gibt Ihnen die nötige Kraft, um unbeschadet durch den Winter zu kommen. Wer seine Wildobsthecken erst im Frühjahr pflanzt, riskiert weniger Früchte.

Wildobstgewächse als Heckenpflanzen

Wildobstgewächse werden immer häufiger als Sichtschutz in Form von Hecken eingepflanzt. Die strauchigen Pflanzen sind häufig immergrün und bieten das ganze Jahr über Schutz vor neugierigen Nachbarn oder Passanten. 

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Für die Planung einer Wildobsthecke ist es besonders wichtig, alle Pflanzlöcher vorher genau zu bestimmen. Denn Wildobsthecken brauchen Platz. Mindestens einen Ein-Meter-Radius sind notwendig, damit sie sich frei entfalten können. Hier bietet sich zum Beispiel das Pflanzen in einer Zickzack-Form an. So hat jede Pflanze genug Platz für ihre Äste und Triebe.

Bevor du die Wildobsthecken einpflanzt, ist es ratsam das Pflanzloch mit ausgiebig Wasser zu befeuchten. So fällt es den Obstgewächsen leichter ihre Wurzeln in tief in die Erde zu strecken. 

Wildobsthecken sind Nutzpflanzen

Wildobsthecken bringen Mensch und Tier viel Gutes. Neben dem leckeren Obst, dass ab sofort aus dem Garten zu holen ist, bietet das Wildobstgehölze auch eine gute Alternative zu herkömmlichen Hecken. Je nach Zusammenstellung erstrahlt der Garten in einer bunten Mischung aus verschiedensten Obstsorten, die das ganze Jahr über schön anzuschauen sind.

Zudem sind Wildobsthecken äußerst pflegeleicht. Mit einem einfachen Schnitt im Frühjahr und regelmäßigem Gießen, geht es den Obstgewächsen blendet. 

Auch der heimischen Tierwelt stellen die Obstbäume Nahrung. Das Obst zieht Nützlinge wie Vögel, Igel und Spitzmäuse an. Auch als Unterschlupfort oder als Nistplatz können sie der Tierwelt dienen. Hierbei gilt, umso dichter bewachsen ein Gehölz ist, umso besser taugt es als Nistplatz. Wer also ab sofort Vögel im Garten beobachten möchte, sollte jetzt zu Wildobsthecken greifen.

Welches Wildobstgewächs ist das Richtige?

Bei Wildobstgewächsen steht Ihnen die Wahl offen. Je nachdem was Sie vorhaben, ob Hecke, einzelne Sträucher oder Wildobst-Landschaft, passen unterschiedliche Sorten.

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Wir empfehlen die folgenden Wildobstsorten: 

  • Mispeln: Sie sind ein sehr breiter wachsender Strauch. Sie eigenen sich am besten für einen einzelnen Strauch. Im Sommer locken sie Schmetterlinge und Vögel an. Die Früchte sind ab Oktober reif und ähneln vom Aussehen Äpfeln. Aus ihnen lässt sich super Marmelade kochen!
  • Weinrose: Sie ist ideal für eine Hecke. Dieses Gewächs fällt zum einen durch seine rosa Blüten auf und zum anderen durch einen angenehmen Duft. Die Früchte der Wildobsthecke sind Hagebutten und locken Vögel oder Igel an. Doch die Früchte eignen sich nicht nur für Vögel, sondern sind auch für Nachspeisen oder Marmeladen zu gebrauchen.
  • Felsenbirne: Sie tragen im Frühjahr kleine weiße Blüten und im Herbst verfärben sich die Blätter teilweise orangerot. Sie sind also eine bunte Wahl für Ihren Garten. Die Früchte der Felsenbirne sind essbar und sehen ein bisschen so aus wie Heidelbeeren. Auch aus diese Früchte lässt sich leckere Marmelade zaubern.
  • Sanddorn: Er ist vielen wegen seiner gesunden Früchte bekannt. Aber auch als Strauch hat er viele Vorteile. Durch die orangefarbenen Früchte fällt er gleich ins Auge. Dieser Strauch wächst auch in die Breite und eignet sich für einen eigenen Standort.
  • Schwarzer Holunder: Er wächst auch in die Breite. Wie für Holunder üblich, trägt der Strauch im Frühjahr viele kleine weiße Blüten, woraus sich zum Herbst schwarze Beeren entwickeln. Aber Vorsicht! Diese Früchte sind nicht gut verträglich.
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