Bamberg
Insekten

Insekten sind nützliche Helfer im Garten

Viele Insekten sind gute Helfer im Garten. Sie essen Blattläuse, bestäuben Blumen und Obstbäume.
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Viele Insekten sind gute Helfer im Garten. Sie essen Blattläuse, bestäuben Blumen und Obstbäume. Foto: Josef Schröder
Viele Insekten sind gute Helfer im Garten. Sie essen Blattläuse, bestäuben Blumen und Obstbäume. Foto: Josef Schröder
Bei der Gartenarbeit werden alle Sinne im besonderen Maße angesprochen. Man beginnt den Blick auch auf scheinbare Nebensächlichkeiten zu richten und lernt dabei zu staunen. Das ist es, was die Seele heilen lässt. Gartenarbeit sorgt für ein inneres Gleichgewicht und ist auch für den Körper äußerst gesund.
Zwischen allen Lebewesen in der Natur, vom Mikroorganismus über die Insekten bis hin zu den Säugetieren und den Menschen, bestehen engverflochtene Wechselbezüge. Jedes Lebewesen hat der Platz in der Hierarchie des Lebendigen. Wenn der Mensch versucht, ein Lebewesen auszurotten, das ihm gerade lästig ist, dann verursacht er eine unübersehbare Kettenreaktion.


Insekten als Helfer im Garten

Der biologisch denkende Gärtner weiß, dass er ein großes Heer von Helfern im Garten hat, welche für das biologische Gleichgewicht sorgen. Voraussetzung ist aber, er hat nicht mit starkem Gift gespritzt und alle Nützlinge vernichtet.

Das biologische Gleichgewicht ist von diesem Augenblick an empfindlich gestört. Da nie wirklich alle Schädlinge getroffen, überleben immer die stärksten Exemplare wie von der Laus, der Kohlmotte oder dem Linienhähnchen. Diese vermehren sich umso schneller wieder, da ihre natürlichen Feinde ja größtenteils getötet oder vertrieben sind. Außerdem brauchen Nützlinge acht Mal so lang, um sich vermehren und um resistent gegen Insektizide zu werden. Immer stärkere Gifte müssen für die so genannten Schädlinge herhalten.


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