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Balkon und Terrasse

Der ideale Bodenbelag

Welcher Bodenbelag eignet sich am besten für Balkon und Terrasse? Was gibt es dabei zu beachten?
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Balkon und Terrasse
Ein Freiluftwohnzimmer zum Wohlfühlen: Der Bodenbelag trägt als Visitenkarte der Terrasse ganz entscheidend zum Gesamteindruck bei. Foto: djd/BetonBild
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Der ideale Bodenbelag für Terrasse oder Balkon muss drei Kriterien erfüllen: Er soll schick sein, dazu langlebig, was – drittens – wiederum eine gewisse Witterungsbeständigkeit voraussetzt. Bei der Materialwahl kommen deshalb hauptsächlich Holz oder holzähnliche Verbunddielen, Natursteine und Beton in Frage.

Holzterrassen sind auf Grund ihres ursprünglichen und natürlichen Charmes ein Dauerbrenner. Schließlich fügt sich das Material besonders harmonisch in die grüne Gartenumgebung ein. Allerdings klagt so mancher Gartenbesitzer darüber, dass Holz sehr witterungsempfindlich und pflegeintensiv ist. Wind, Wetter und Feuchtigkeit setzen dem Naturwerkstoff mit der Zeit zu, ohne regelmäßigen Imprägnier-Pflegeanstrich verwittern die Holzdielen oft schon binnen weniger Jahre. Doch es gibt Alternativen: Bei einer sogenannten Thermobehandlung reicht Wärme aus, um das Holz viel robuster und widerstandsfähig für viele Jahre zu machen.

Das Naturmaterial Holz ist zwar optisch attraktiv, weist aber auch die bekannten Nachteile auf: Es verwittert und kann zudem splittern, was oft zu schmerzhaften Überraschungen führt. Wer nicht auf die Optik von Holz verzichten möchte, aber gleichzeitig einen splitterfreien, witterungsfesten und langlebigen Bodenbelag bevorzugt, der kann sich sicherlich für holzähnliche Verbunddielen aus sogenannten Verbundwerkstoffen begeistern. Die bestehen bis zu 75 Prozent aus Naturfasern, ergänzt durch hochwertige Polymere und umweltfreundliche Additive.

Neben der strukturierten Oberseite weisen die Dielen eine fein gezeichnete Maserung auf und sind in verschiedenen Farbvariationen erhält. Zusätzlich erhält der Belag oftmals eine mechanische Politur als Erstschutz, die sich mit der Zeit abträgt. Innerhalb der ersten sechs Monate entwickelt anschließend jede Diele so ihre eigene, natürliche Patina und ihren endgültigen Farbton. Ein Verwittern, Aufsplitterungen oder gar Risse wie bei reinem Holz sind gleichwohl ausgeschlossen.

Der Alleskönner Pflaster

Alleskönner mit individuellem Look sind Pflastersteine bzw. -platten, die in verschiedenen Größen und Farben erhältlich sind und somit die Grundlage für eine kreative und ästhetische Gestaltung bieten. Pflaster gibt es als Naturstein oder aus dem Werkstoff Beton.

Natursteine haben eine enorme Ausdruckskraft. Jeder einzelne wurde in Millionen von Jahren zu einem einzigartigen Stück Natur geformt und ist beständig gegen Frost und Tausalz. Zudem weisen Natursteine eine hohe Farb- und Witterungsbeständigkeit auf.

Bei Produkten aus Betonstein sind die Möglichkeiten besonders vielfältig – ob als Plattensystem im angesagten Großformat in einem zurückhaltenden Grau oder als kleinere Pflastersteine in warmen Farbtönen. Sie passen mit ihrem fast mediterranen Flair beispielsweise besonders gut zum Landhausstil. Mit darauf abgestimmten Gartenmöbeln aus Betonstein kann man diese Art der Gartengestaltung zusätzlich unterstreichen.

Fast jede Wunschfarbe lässt sich dem Beton in Form von Pigmenten beimischen. Durch glatte oder bearbeitete Oberflächen wirken die Steine ebenfalls individuell. Neben gängigen Verfahren wie das Wasserstrahlen, Kugelstrahlen sowie Marmorierungen oder Kolorierungen darf heute auch „gerumpelt“ werden: So heißt eine Verarbeitungsmethode, bei der die Steine einem künstlichen Alterungsprozess ausgesetzt werden - das Resultat ist ein besonders wertiger und antiker Look. In jedem Fall ist Beton langlebig, witterungsfest und pflegeleicht.

Jürgen Valentin

 

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