Lichtenfels
Frühlingsbeginn

Der Frühling ist im Anmarsch: Was ist jetzt im Garten zu beachten?

Ein zeitiger Frühling kann den Pflanzen schaden. Je weiter die Vegetation voran schreitet, umso weniger Frostschutz haben die Pflanzen zu bieten.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Frühling hat sich in den letzten Jahren durch die allgemeine Klimaerwärmung immer weiter nach hinten verschoben. Symbolbild: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Der Frühling hat sich in den letzten Jahren durch die allgemeine Klimaerwärmung immer weiter nach hinten verschoben. Symbolbild: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Der Frühling hat sich in den letzten Jahren durch die allgemeine Klimaerwärmung immer weiter nach hinten verschoben. So werden milde Winter ausgeglichen. Setzen nämlich das Wachstum und die Blüte im Frühling zu zeitig ein, können die Gewächse den Spätfrösten immer weniger entgegen setzen.


Problem des Spätfrosts

Je weiter die Vegetation voran schreitet, umso weniger Frostschutz haben die Pflanzen zu bieten. So viel durch den zeitige Frühling im vergangenen Jahr die Nussernte durch Spätfröste sehr mager aus. Auch Äpfel und Zwetschgen gab es sehr wenig, da die Blüten zum großen Teil erfroren waren. Eine Bauernregel besagt: "Säst du im März zu früh, ist es oft vergebene Müh".

Der März bringt eine recht zweifelhafte Frühlingswärme. Ein altes Sprichwort lautet: "Märzenschein lässt noch nichts gedeihen". Deshalb sollte man mit vielen Arbeiten noch warten. Der Boden ist ohnehin noch gefroren. Mit der Bearbeitung muss ohnehin gewartet werden, bis die Tulpen und Kaiserkronen blühen.


Anzucht von Jungpflanzen

Bei der Aussaat und Anzucht von Jungpflanzen sollten nur saubere Gefäße und Töpfe verwendet werden. Am besten ist es, wenn diese neu sind. Gebrauchte Anzuchtgefäße können wieder benutzt werden, wenn sie gründlich gereinigt und mit heißem Wasser ausgewaschen sind. Für empfindliche Aussaaten eignen sich nur keimfreie, neue Erden, die auch keinen Dünger enthalten. Im Samenkorn ist so viel Kraft gespeichert, dass das Pflänzchen ohne zusätzliche Nährstoffe einige Blätter bilden kann.

Wenn der Nachwuchs zwei bis drei Zentimeter groß ist, wird er aus der Saatschale genommen und pikiert. Dann sollte die Anzuchterde mit Blumenerde gemischt werden, da in dieser schon Nährstoffe eingebaut sind. Die Vermehrung der Paprikapflanzen erfolgt genauso wie bei den Tomaten. Allerdings dauert das Wachstum etwa 14 Tage länger. Übrigens, der Boden aus dem Garten ist zur Anzucht nicht geeignet, da er zu viele Keime enthält.
Noch keine Kommentare