Bamberg
Gartentipps

Zimmerpflanzen vor dem Vertrocknen retten: Diese Tipps helfen

Laufende Heizungen und trockene Raumluft: In den Wintermonaten müssen viele Zimmerpflanzen in deutschen Haushalten leiden. Mit diesen Tipps können Sie den Pflanzen helfen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Tschüss, vertrocknete Pflanzen: Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Pflanzen im Winter pflegen. Symbolfoto: unsplash.com
Tschüss, vertrocknete Pflanzen: Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Pflanzen im Winter pflegen. Symbolfoto: unsplash.com

Im Winter vertrocknen viel zu oft die Blätter von Zimmerpflanzen von den Rändern her. Das ist aber keine Krankheit oder Nährstoffmangel, wie man zunächst annehmen mag. Tatsächlich ist die Raumluft meistens schlichtweg zu trocken. Die Folge: Die Zimmerpflanzen verdunsten mehr Wasser als normal. Oft mehr, als sie durch ihre Wurzeln aufnehmen kann. Dadurch steigt die Gefahr, dass die Blätter der Pflanze austrocknen.

Wie Abhilfe schaffen?

Oft kann man die empfindliche Pflanze vor dem Vertrocknen retten, indem man sie in der Winterzeit öfter mit kalkfreien Wasser besprüht. Das hilft der Pflanze, besser mit der trockenen Luft zurechtzukommen. Hierzu bieten sich zum Beispiel handelsübliche Sprühflaschen an.

Anders verhält es sich bei Pflanzen mit weichen und behaarten Blättern, zum Beispiel mit Weihnachtssternen: Diese dürfen nämlich nicht direkt befeuchtet werden. Ihnen kann besser geholfen werden, indem man die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht. Dafür müssen Sie ganz einfach eine Schale mit Wasser auf Ihre Heizung stellen.

Mehr Licht für buntlaubige Pflanzen

Grüne Pflanzen können besser Licht aufnehmen als bunte Pflanzen. Das ist übrigens auch der Grund, warum buntlaubige Zimmerpflanzen sich grün färben, wenn sie zu dunkel stehen. Jetzt im Winter sollte man ihnen also den hellsten Platz, direkt am Fenster, geben. So können sie mehr Licht aufnehmen.

Tipps rund um den Hibiskus

Der Hibiskus neigt als stark wachsende Pflanze dazu, lange sperrige Triebe zu bilden. Im Gegensatz zum Freilandhibiskus, der erst etwa Mitte März geschnitten wird, ist ein Rückschnitt beim Hibiskus als Zimmerpflanze im Januar oder Anfang Februar unbedingt notwendig. So kann der Hibiskus neue Seitentriebe bilden.

Der Schnitt sollte immer über einen nach außen weisenden Trieb erfolgen. Dadurch bildet sich langsam eine breite und dichte Krone. Besonders gut gedeiht Hibiskus an warmen und sonnigen Fenstern. So vermag er selbst im Winter unermüdlich zu blühen.

Problematisch wird es, wenn sich Blattläuse oder Mottenschildläuse ausbreiten. Das kann bei trockener und warmer Zimmerluft leider schnell der Fall sein. Hier hilft nur ständige Kontrolle und das Abstreifen der ersten Läuse, sodass einen Massenbefall gar nicht erst aufkommen kann. Oft hilft aber nur noch das Entfernen und Vernichten der befallenen Blätter und Knospen, oder der Plage mit geeigneten Spritzmitteln ein Ende zu setzen. Lesen Sie auch auf inFranken.de: Immer mehr Vögel sind bedroht. Als eine der Hauptursachen gilt die vergebliche Suche nach Futter. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, um Vögel vor dem Verhungern zu wahren.



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren