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Gartentipps

Schneeheide und Co.: Diese Frühlingsblumen gefallen auch den Bienen

Überlebenshilfen für Wildbienen werden wegen der zunehmend intensiv genutzten freien Landschaft immer wichtiger. Da kann es schon helfen, die richtigen Blumen im Garten zu haben.
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Die Schneeheide erfreut uns momentan mit ihren strahlenden Farben - doch die Pflanzen gefallen nicht nur Menschen. Symbolfoto: pixabay.com/KevinLindemann
Die Schneeheide erfreut uns momentan mit ihren strahlenden Farben - doch die Pflanzen gefallen nicht nur Menschen. Symbolfoto: pixabay.com/KevinLindemann

An der Blütenpracht im Garten kann man sich zurzeit nicht satt sehen. Es findet ein ständiges Kommen und Gehen der Blumen statt. Diese überraschen uns mit ihrer Schönheit immer wieder neu. Zurzeit leuchten die Forsythien wundervoll. Für die Natur sind sie allerdings fast wertlos, weil es für Bienen und Co hier nichts zu holen gibt. Die Knospen sind aber besonders von Dompfaffen heiß begehrt.

Schneeheide und Co. sind wichtige Bienennährpflanzen

Die Schneeheide ist ebenfalls ein besonderer Blickfang im Garten. Im Gegensatz zu den Forsythien zählt sie aber wegen ihrer frühen Blüte zu den sehr wichtigen Bienennährpflanzen. Sie ist eine sehr robuste Pflanze und kann auch auf normalen Gartenboden wachsen, der sogar kalkhaltig sein kann. Sie wächst gern auf sonnigen Standorten. Bei der Schneeheide sollte der Schnitt gleich am Ende der Blütezeit erfolgen, die sich in manchen Jahren bis zum Mai hinziehen kann. Er dient dazu, dass sich die Pflanzen von unten her verjüngen können.

Nicht nur schön, auch nützlich: Hier Schneeheide kaufen.*

Wenn die Christrosen jetzt auch bei den späten Sorten langsam verblühen, wirken die Lenzrosen in all ihrer Pracht. Während diese schönen Pflanzen bisher vor allem mit Rosa- und Rottönen punkteten, haben die Züchter nun auch Primelgelb im Programm.

Bei den ersten Hummeln und Bienen sind die Lenzrosen sehr beliebt. Am besten ist es, man lässt Lenzrosen genauso wie die Christrosen ungestört an einem Ort wachsen. Dann hat man über Jahrzehnte Freude an ihnen. Lenzrosen lieben einen humosen und etwas kalkhaltigen Boden so wie den Halbschatten.

Lenzrosen muss man neben den Christrosen einfach im Garten haben. Gern werden sie auch als Schnittblumen genommen. Verblühtes gehört im Beet bei Christ- und Lenzrosen laufend entfernt, damit die Pflanzen keine unnötige Kraft für die Samenbildung verschwenden und somit sich besser entwickeln können.

Sie wollen mit Lenzrosen den Bienen helfen? Hier entlang.*

Lesen Sie außerdem auf inFranken.de: Die Natur erwacht: Alles rund um's "Leberblümchen"

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