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Spätsommer

Herbstzeitlose pflanzen: Die späte Blüte vorbereiten

Die Herbstzeitlosen pflanzt du ab dem frühen Spätsommer in die Erde. Sechs Wochen später stehen sie in voller Blüte im Garten. So sicherst du dir in der dritten Jahreszeit prachtvolle Beet- und Kästenbepflanzungen.
 
Herbstzeitlose pflanzen: Die späte Blüte vorbereiten
Herbstzeitlose können jetzt in die Beete gepflanzt werden. Sichere dir so bunte Blumenbeete bis in den Herbst hinein. Foto: ilyessuti/pixabay.com
  • Im Spätsommer Herbstblüher pflanzen
  • Herbstzeitlose stehen am liebsten in Gruppen
  • Sie sind anspruchslose Blumen 

Herbstzeitlose können jetzt gepflanzt werden. Wer auch noch nach der Sommerzeit Blüten und Leben in seinem Garten haben möchte, muss jetzt handeln. Im Sommer, am besten im August, kommen die Herbstzeitlosen in die Erde. Auch Bienen, Hummeln und andere Insekten freuen sich über die späte Blüte. Für sie sind die Spätblüher die Nahrungsquelle im Herbst. 

Wie pflanzt du Herbstzeitlose am besten?

Die Spätblüher (Colchicum) kommen direkt in die Erde. Ihre Zwiebeln sollten je nach Größe zehn bis 20 Zentimeter tief eingepflanzt werden. Sollte sich die Blüte aber vor dem Einpflanzen schon weit entwickelt haben, solltest du diese auf die Fensterbank stellen und zu Ende blühen lassen, empfiehlt Staudengärtnerin Svenja Schwedtke aus Bornhöved. Dafür brauche die Pflanze kein Wasser. Erst im Anschluss kommt sie in die Erde.

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Herbstzeitlose sind nicht anspruchsvoll. Sie bevorzugen Sonne und lichten Halbschatten sowie einen nahrhaften, frischen und feuchten Boden, erklärt Schwedtke. Besonders schön wirken die Spätblüher in Gruppen.

Wichtig für das kommende Jahr: Das Laub sollten Hobbygärtner nach der Blüte keinesfalls abschneiden. Die Zwiebel braucht es, um Kraft für die nächste Blüte zu sammeln.

Was ist bei den Herbstblühern zu beachten?

Herbstblühende Krokusse sind im Mittelmeerraum und in Kleinasien heimisch. Sie mögen daher vollsonnige Standorte und brauchen durchlässigen, leichten und doch nährstoffreichen Boden. Eingepflanzt werden sie nach der Faustregel: Dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist.

Damit herbstblühende Krokusse zuverlässig blühen, müssen die Knollen im Sommer an solchen warmen, trockenen Standorten ausreifen. Leichte, frühe Fröste schaden dem Herbstkrokus nicht. Die Blüten schließen sich dann einfach und warten, bis es wieder wärmer wird. Kurz nach der Blüte erscheint das Laub, das den Winter über stehen bleibt.

Auch interessant: Das Blumenbeet im Herbst – diese Blumen blühen bis in den November. 

Wie setzt du Herbstzeitlose am besten in Szene?

Die zartvioletten, weißen und hellblauen Schalenblüten der Herbstkrokusse kommen im Steingarten oder am Gehölzrand zur Geltung.

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Herbstkrokusse wachsen auch durch nicht zu hohe Bodendecker – laut Schwedtke ist das sogar ein Vorteil. Denn die grünen Teppiche stützen die etwas schlaksigen Blüten.

Am besten entfalten Herbstkrokusse ihre Pracht, wenn sie in großen Kolonien verwildern durfen – sich also ohne weitere Pflege vermehren dürfen. Hierfür eignen sich unkomplizierte Arten wie der Prachtkrokus (Crocus speciosus) und der Rosen-Herbst-Krokus (Crocus pulchellus).

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