Franken
Eine Pflanze stellt sich vor

Glücksklee: die Glückspflanze zu Neujahr pflanzen und pflegen

Der Glücksklee ist ein beliebtes Geschenk zu Neujahr! Er symbolisiert Glück und Schutz vor Bösem. Wir zeigen, wie man ihn richtig pflanzt und pflegt, damit er auch das ganze Jahr über Glück bringen kann.
 
Glücksklee: die Glückspflanze zu Neujahr pflanzen und pflegen
Glücksklee ist im Gegenteil zum seltenen vierblättrigen Kleeblatt von Natur aus vierteilig! Bild: monika1607pixabay.com Foto: monika1607
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Der Glücksklee (oxalis tetraphylla) gehört zu den Sauerkleearten und kommt ursprünglich aus Mexiko. Heutzutage findet man ihn aber auch in Europa, Afrika, Nordamerika und Australien. Die Sauerkleeart zeichnet sich durch ihre grünen Blätter aus, die in der Mitte einen dunklen Fleck besitzen. Anders als beim artverwandten Weißklee sind die Blätter vierteilig und richten sich immer in Richtung Licht. 


Der Glücksklee sprießt mehrjährig aus einer Blumenzwiebel und hat einen buschig-krautigen Wuchs. Im Sommer ist der Klee mit vielen rosaroten Blüten übersehen und trägt kleine, spitze Kapselfrüchte, aus denen man im Herbst die Samen gewinnen kann. Diese Pflanze eignet sich sowohl für den Garten, als auch für eine Topfbepflanzung, da die Höhe von 20 Zentimetern nur selten überschritten wird.  

Hilfreiche Pflegetipps für den Glücksklee


Der Glücksklee ist eine sehr pflegeleichte Pflanze. Solange er genügend Licht bekommt und nicht zu viel Heizungsluft ausgesetzt ist, fühlt er sich wohl. Vor allem, wenn Sie beim Kauf auf die richtige Qualität achten, kann der Klee lange überleben. Sind die Stiele kurz, zeichnen sie eine gesunde Pflanze. Bei zu langen Stielen ist häufig zu vermuten, dass der Klee zu lange, zu warm gehalten wurden und vorgeschädigt ist. Sonst ist die Sauerkleeart aber kaum anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Sie ist zwar nur bedingt winterhart, das lässt sich aber, bei einer Bepflanzung im Topf mit entsprechenden Standortwechseln, auszugleichen.

Standort


Wie gerade erwähnt, braucht der Glücksklee vor allem eines: Licht. Umso mehr desto besser! Doch ist er nicht auf jeder Fensterbank direkt gut aufgehoben. Mit trockener Heizungsluft kommt der Glücksklee kaum klar und geht deswegen vielen Glückskleeliebhabern schnell ein. Am besten tut der Sauerkleeart ein Plätzchen in einem kühlen Raum, wie einem Wintergarten oder Hausflur. Im Sommer freut er sich aber bei milden Temperaturen nach draußen geschaffen zu werden. Ein halbschattiger Standort auf dem Balkon oder der Terrasse ist wie gemacht.

 

Wasserversorgung

Ein Grund, warum der Glücksklee so pflegeleicht ist, ist der geringe Anspruch an die Wasserversorgung. Ganz im Gegenteil zu vielen anderen Pflanzen ist der Klee es aus seinem Herkunftsland Mexiko lange Zeit mit wenig Wasser auszukommen. Man sollte ihn daher nur mäßig gießen. Solange die obere Schicht der Pflanzenerde noch feucht ist, ist der Glücksklee versorgt. 
Mit der Wasserversorgung kann man den Wuchs des Klees beeinflussen. Gießt man ihn über eine längere Zeit noch ein weniger, bleibt er in seiner gewöhnlich niedrigen und buschigen Form. 

 

Düngen


Der Glücksklee braucht nur in seiner Blütezeit einen Dünger. Wer ihm im Sommer alle zwei bis drei Wochen mit einem Dünger versorgt, kann sich besonders über die strahlenden Blüten freuen. 

 

Umtopfen


In der Frage, wie häufig Glücksklee umgetopft werden sollte, scheiden sich die Geister. Die einen sagen, dass der Klee kurz nach dem Kauf und danach in regelmäßigen Abständen umgetopft werden soll. Die anderen sind davon überzeugt, dass der Klee nur umzutopfen ist, wenn der Topf übermäßig voll und offensichtlich zu klein ist. 

 

So vermehren Sie Glücksklee richtig


Glücksklee wird grundsätzlich im Herbst oder frühem Frühjahr als Zwiebel in die Erde und den Topf gesetzt. Nach ein bis zwei Monaten sollen Sie die ersten Blätter sehen können. Trotzdem lohnt es sich Glücksklee selber zu vermehren. Besonders zum Jahresende machen Sie sich gut als Silvestergeschenk. Es gibt zwei gängige Methode, durch die sich Glücksklee vermehren lässt. Die erste ist die Samenanzucht. Hierfür können Sie im Herbst den Kapselfrüchten des Klees die Samen entnehmen oder welche bei ihrer nächstliegenden Gärtnerei käuflich erwerben. 


Zum Einpflanzen müssen Sie folgendes tun:

  1. Nehmen Sie sich eine Pflanzschale und befüllen Sie sie mit Anzuchterde.
  2. Samen breitflächig verteilen und mit ein wenig mehr Anzuchterde bedecken.
  3. Bewässern Sie nun die Pflanzschalen und halten Sie sie über mehrere Wochen leicht feucht.
  4. Nachdem die ersten Pflanzen zusehen sind, können Sie sie nach Bedarf pikieren und in Ruhe wachsen lassen.

Die zweite Methode ist die Vermehrung durchs Teilen. Dies geschieht auch im Herbst und bietet sich bei der Überwinterung oder Umtopfen ideal an.

Und so funktioniert es:

  1. Graben Sie die Zwiebel aus dem Topf oder Beet aus.
  2. Trennen Sie die Zwiebelchen vorsichtig voneinander.
  3. Setzten Sie die Zwiebeln nun im Beet an unterschiedliche Stellen oder pflanzen Sie sie in mehrere Töpfe ein.
  4. Gießen Sie die Zwiebeln mäßig und pflegen Sie das Ganze, wie gehabt. 
Diese Tontöpfe sind ideal für das Vermehren und Verschenken von Glücksklee!

Normalerweise verbreitet sich Glücksklee im Beet wie am laufenden Band. Besonders in milde Wintern ist er nicht mehr zu stoppen. Dann bietet es sich an, die einzelnen Zwiebeln auszugraben und in Töpfe umziehen zu lassen. 

Woher kommt der Brauch des Glücksklees an Silvester?


Es wird oft auf großen Wiesenflächen vergeblich gesucht: das vierblättrige Kleeblatt. Es tritt seither in der Mythologie auf und seinem Finder wurde Schutz, Glück und Sinnlichkeit zugesprochen.


Da das vierblättrige Kleeblatt aber nur sehr selten in der Natur vorkommt, nimmt man als Symbol gerne den Glücksklee – daher auch der Name. Der Glücksklee ist eine Sauerkleeart, bei dem im Gegenteil zum herkömmlichen Weißklee, das viergeteilte Blatt zum Wuchs gehört.
Der Glücksklee tritt mit vielen Bedeutungen auf und hat sich besonders zum Jahreswechsel seinen Platz erkämpft. Er zählt zu den beliebten Symbolen zu Silvester und zeigt sich als traditionelles Geschenk. 

Achtung: Giftig!


Aber aufgepasst! Der Glücksklee kann für Mensch und Tier giftig sein. Besonders die Stiele und Blätter stellen in größere Mengen eine Gefahr für Kleinkinder und Tiere dar. 

 

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