Lichtenfels
Zimmerpflanzen

Gartentipps: Alles über die Pflege von Zimmerpflanzen im Winter

Jetzt ist die Zeit, um alte Zimmerpflanzen umzutopfen. Durch die trockene Heizungsluft können die Pflanzen auch von Milben befallen werden.
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Da die Tage jetzt merklich heller werden, können unsere Zimmerpflanzen aktiviert werden. Die Wassergaben sind leicht  zu erhöhen.  Symbolfoto: Andreas Warnecke/dpa
Da die Tage jetzt merklich heller werden, können unsere Zimmerpflanzen aktiviert werden. Die Wassergaben sind leicht zu erhöhen. Symbolfoto: Andreas Warnecke/dpa
Da die Tage jetzt merklich heller werden, können unsere Zimmerpflanzen aktiviert werden. Die Wassergaben sind leicht zu erhöhen. Auch kann schon eine erste schwache Düngerlösung verabreicht werden. Im ausgehenden Februar und im März ist die beste Zeit, um alte Zimmerpflanzen umzutopfen. Das neue Gefäß sollte etwa zwei bis drei Zentimeter größer sein, als das alte. Der verfilzte Wurzelballen ist vorher zu lockern. Beim Verpflanzen sollte möglichst neue Erde verwendet werden.


Antreiben von Knollen

Zum Antreiben der Knollenbegonien legt man die Knollen in etwa fünf Zentimeter Abstand in Kästen oder Töpfe. Diese werden dann auf die Fensterbank über der Heizung gestellt, damit sie einen warmen "Fuß" haben. Anfangs ist nur eine sehr geringe Feuchtigkeit notwendig. Die Knollen sollten immer mit der Höhlung nach oben in leicht feuchter Blumenerde eingelegt werden.

Die Überdeckung beträgt etwas die Stärke der Knolle. Es ist sogar ein Antreiben auf Sägespäne möglich. Die Knollen werden erst dann gegossen, wenn sich die ersten Triebe aus den Knospen zeigen. Die beste Zeit zum Antreiben ist Ende Februar oder Anfang März.


Schädlinge bekämpfen

Die trockene Heizungsluft im Winter fördert den Befall mit Spinnmilben und Thripse an Zimmerpflanzen. Haben sich die Schädlinge noch nicht so stark ausgebreitet, schafft eine Dusche mit lauwarmem Wasser Linderung. Dann kann man die Pflanze mit einem durchsichtigen Plastikbeutel zwei bis drei Tage einstellen und oben locker zubinden.

Die anschließende hohe Luftfeuchte bekommt den Tierchen überhaupt nicht. Einige Thripsearten verpuppen sich im Boden. Sie erwischt man allerdings nicht durch eine einmalige Behandlung. Auch verstecken sich die winzigen Schädlinge oft in der Wohnung, um bei Gelegenheit wieder zuschlagen zu können. Dann soll man die warme Dusche und das Ummanteln mit Folie wiederholen.
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