Lichtenfels
Pflanzen

Gartentipp: Welche Clematis-Arten es gibt und welche Pflege sie brauchen

Die Clematis hat bestimmte Vorlieben für die Bodenbeschaffenheit, diese kann mit ein paar Tricks auch selbst hervorgerufen werden.
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Schon wenn man einen Ort sucht, wo man die Clematis pflanzen möchte, sollte man einige Vorlieben der Pflanze beachten. Symbolbild: Pixabay/ analogicus
Schon wenn man einen Ort sucht, wo man die Clematis pflanzen möchte, sollte man einige Vorlieben der Pflanze beachten. Symbolbild: Pixabay/ analogicus
Als Waldrandpflanzen benötigen Clematis immer einen beschatteten kühlen Fuß und einen warmen Kopf. Aber die pralle Südseite ist nicht unbedingt zu empfehlen. In heißen Sommern blühen die Clematis, im Gegensatz zu Rosen, dann nicht. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass von den Trieben 3-4 Knospen in die Erde kommen. So werden auch strenge Winter überstanden, ohne dass das Herz der Pflanze erfriert.


Der perfekte Boden für die Clematis

Außerdem sollte der Topfballen, wie beim Wein, schräg zum Spaliergerüst im genügenden Abstand in den Boden kommen. Mit einer Mulchschicht aus Rasenschnitt bleibt der Boden im Sommer feucht und kühl. Clematis lieben einen kalkhaltigen Bodern. Gut ist daher eine Düngung mit Kompost. Baumrinde säuert den Boden an und sorgt für Kümmerwuchs. Die großblütigen Sorten wachsen sehr langsam und werden gern von der Clematiswelke befallen und sterben dann.

Beliebte Sorten sind Nelly Moser und The President. Sie werden nicht geschnitten, sondern nur vorsichtigt ausgelichtet. Die bekannteste und beliebteste Clematissorte ist "Jackmannii". Diese blüht blau und wird jetzt in der Zeit des Rosenschnittes bis auf ca. 40 Zentimeter jährlich verjüngt. Sie wächst stärker als die ganz Großblumigen und ist auch robuster.


Diese weitern Clematisarten gibt es:


Unproblematisch für ein raues Klima ist die sehr stark wachsende Anemonenclematis mit dem Botanischen Namen: Clematis montana rubens. Als sehr empfehlenswert kann man die Goldwaldrebe mit dem Namen Clematis tangutika bezeichnen. Sie hat gelbe Blüten, die den ganzen Sommer erscheinen. Daneben bilden sich die buschige silbrige Samenstände. Dies ergibt zusammen ein sehr schönes Bild.

Ganz robust und klein bleibend ist die Clematis alpina. Sie bildet schon im Mai hängende blaue Glöckchen. Als Wildform blüht sie allerdings nur einmal. Gern wird sie zwischen Sträucher gepflanzt, in die sie dann hinein wachsen kann.
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