Franken
Gartentipps

Blumen im Garten: Das Tor zum Herzen

Im Spätsommer gibt es eine Fülle von Blumen, die uns mit herrlich warmen Färbungen erfreuen. Und auch der Herbst wird uns mit seinem traumhaften Farbenreichtum der Blätter beschenken. Blumen auf Balkon und Garten machen Freude und lassen sich zu tollen Sträußen in der Wohnung arrangieren.
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Schmuckkörbchen, Zinnien, Topinambur, Ringelblumen und Astern stehen jim Spätsommer und Herbst in voller Blüte. Bidl: jggrz/ pixabay.com
Schmuckkörbchen, Zinnien, Topinambur, Ringelblumen und Astern stehen jim Spätsommer und Herbst in voller Blüte. Bidl: jggrz/ pixabay.com

Die verschiedenen Jahreszeiten sind eine schöne Abwechslung und können im Garten fast gleichberechtigt sein. Der Gärtner darf sich von diesem Wechselspiel der Natur leiten lassen und die Unterschiede in vollen Zügen genießen. Jetzt im Spätsommer gibt es eine Fülle von Blumen, die uns mit herrlich warmen Färbungen erfreuen. Schon bald beginnt der Herbst der uns zusätzlich mit seinem traumhaften Farbenreichtum der Blätter beschenkt.

Alles was wir essen und trinken ist eine Gabe der Natur. Besonders der Gärtner steht mit dem Boden und dessen Erzeugnissen in einer engen Wechselbeziehung. Geht dieser Bezug aber verloren, werden die Menschen krank. Um innerlich erfüllt zu leben, muss uns immer bewusst bleiben, dass wir ein Teil der Natur sind.

Blumen in voller Pracht

Schmuckkörbchen, Zinnien, Topinambur, Ringelblumen und Astern stehen jetzt so richtig in voller Blüte. Man kann so herrliche Sträuße damit machen und mit diesen viel Freude schenken. Blumen öffnen nämlich das Tor zum Herzen.

Blumen immer Morgens schneiden

Wenn man Abgeblühtes im Garten regelmäßig entfernt, oder noch besser, die Blumen rechtzeitig für die Vase schneidet, wird die Blühwilligkeit gefördert. Blumensträuße halten sich besonders gut, wenn sie früh am Morgens geschnitten werden. Setzen Pflanzen Samen an, sorgt dann ein Hormon dafür, dass die ganze Kraft für die Fortpflanzung benötigt wird. Blumen sind auch als Saugpflanzen für Schmetterlinge, Bienen und Co jetzt besonders wichtig.

Hochbeet zur Rückenentlastung

Durch Hochbeete ist man den Pflanzen besonders nah. Vor allem für ältere Personen und Rollstuhlfahrer sind diese Beete ein großer Vorteil. So können diese Personen weiter ihrem Hobby im Garten nachgehen und bleiben mit der Natur in Verbindung. Rollstuhlfahrer schätzen es besonders, wenn rings um das Hochbeet der Boden durch Platten oder Pflaster befestigt ist. So können sie zum Beispiel problemlos Pflücksalat pflanzen oder ernten und sich somit nützlich machen. Die Pflanzen wachsen besonders gut in diesen Beeten, da sich der Boden besser erwärmen kann.

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Zieräpfel als leckere Marmelade

Zieräpfel sind nicht nur zur Zierde. Die Früchte lassen sich hervorragend zu Marmeladen und Gelee verarbeiten so wie zur Aufbesserung des Geschmackes anderer Produkte. Zum Rohessen sind die meisten Sorten ein wenig zu sauer. Da sie im Winter sehr lange am Baum hängen bleiben, sind sie auch ein ideales Vogelfutter.

Himbeerpflege

Falls noch nicht geschehen, sind von den sommertragenden Himbeeren die alten Ruten zu entfernen, um den neuen Trieben, die im kommenden Jahr fruchten werden, Luft zu verschaffen. Die herbsttragenden Himbeeren dagegen reifen jetzt am einjährigen Holz.

Schlehen noch etwas Zeit geben

Die Schlehen sind jetzt schon blau gefärbt. Es gibt sie heuer in großer Fülle. Sie brauchen aber noch einige Wochen bis zur vollen Reife. Zum Süßwerden benötigen die Früchte nämlich einen Frost. Diese Wirkung kann notfalls auch der Gefrierschrank ausüben.

Wespenplage ist bald vorbei

Nach der Hochzeit der Hornissen und Wespen hatten die Völker so Mitte des Monats ihren Höhepunkt erreicht. Jetzt sterben sie aber langsam ab. Nur befruchtete Weibchen überwintern mit viel Glück an geschützten Stellen und können als neue Königinnen im nächsten Jahr neue Völker gründen. Die alten Nester werden schon aus hygienischen nicht mehr angenommen. Hektische Bewegungen sind in der Nähe dieser Insekten zu vermeiden. Besonders ratternde Maschinen reizen die Völker in ihrer Nähe sehr. Übrigens, brauchen Wespen und Hornissen sich nicht mehr um den Aufbau ihrer Brut mit proteinreicher Nahrung wie Raupen und Fliegen zu kümmern. So machen sie sich jetzt mit Vorliebe zur Eigenversorgung über süße Nahrung wie Früchte und Kuchen her.

Über unseren Gartenexperten: In drei Jahrzehnten als Kreisfachberater für Gartenbau in Lichtenfels hat Jupp Schröder mit fast jedem Gartenproblem schon einmal zu tun gehabt. Sein Lebensmotto lautet auch heute noch: "Wenn man die nötige Geduld aufbringt, stellt sich der Erfolg von selber ein".

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