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Franken
Pflanzendünger

Diese Lebensmittel und Küchenabfälle helfen Ihren Pflanzen beim Wachsen

Die Pflanzen wachsen kaum, bekommen keine Blüten oder haben gesprenkelte Blätter. Grund dafür kann ein Nährstoffmangel sein. Um diesen auszugleichen, braucht es keinen teuren Dünger aus dem Fachhandel. Auch Mittel aus dem Haushalt können der Pflanze die nötigen Nährstoffe geben.
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Pflanzen
Sowohl Balkon- und Topfpflanzen als auch Beete lassen sich mit Haushaltsmitteln düngen Foto: neonbrand/unsplash

Neben Wasser und Licht, benötigen Pflanzen auch ausreichend Nährstoffe, um zu wachsen. Wichtig sind zum Beispiel Phosphor, Kalium und Stickstoff.  Im Handel erhältlicher Universaldünger besteht meist aus einer Zusammensetzung dieser drei Stoffe. Doch er ist oft weder besonders nachhaltig noch umweltverträglich.

Biologischer Dünger enthält keine künstlichen Stoffe. Er besteht beispielsweise aus Hornspänen, Borsten oder Pflanzenabfällen. Doch auch in Ihrer Küche finden Sie reichlich natürlichen Dünger.

Dünger aus dem Haushalt: Ausgewogenes Nährstoffangebot für Pflanzen

Bananenschalen

Bananenschalen überzeugen durch einen hohen Kaliumgehalt. Um die Schalen als Dünger zu verwenden, müssen Sie sie in kleine Stücke schneiden und trocknen lassen. Dann werden Sie unter die Erde der Pflanze gemischt.

Kaffeesatz

Kaffeesatz ist der Klassiker unter den natürlichen Düngern. Bevor Sie ihn jedoch in die Pflanzerde einmischen, müssen Sie ihn trocknen. Dann profitieren die Pflanzen von dem hohen Stickstoffgehalt, Kalium und Phosphor des Kaffeepulvers.

Teesatz

Wenn Sie kein Kaffeetrinker sind, eignet sich auch der Teesatz als Pflanzendünger. Schneiden Sie dazu den Teebeutel auf und lassen Sie den Inhalt trocknen, bevor Sie ihn auf den Beeten oder Topfpflanzen verteilen. Auch die Art des Tees ist entscheidend: Grüner Tee verbessert den Boden, schwarzer Tee hält Schädlinge fern und Kamillentee eignet sich zur Pflanzenaufzucht. 

Eierschalen

Durch das Hinzugeben von gemahlenen Eierschalen können Sie das Gießwasser kalkhaltiger machen. Kalk hilft den Pflanzen, andere Mineralstoffe besser aufzunehmen und lockert die Erde auf. Sie können die Eierschalen aber auch einfach über die Blumenbeete streuen.

Bier

Auch Hopfen und Malz helfen den Pflanzen beim Wachsen. Sie können entweder den letzten Schluck Bier in ihre Topfpflanze kippen oder Bier ins Gießwasser geben. Düngen Sie ihre Pflanzen maximal zweimal pro Woche mit Bier.

Gemüsewasser

Wenn Sie Kartoffeln, Spargel, Blumenkohl und Co. kochen, sollten Sie das Wasser nicht wegschütten. Denn auch hiervon profitieren Pflanzen, da das Gemüse Mineral- und Nährstoffe an das Kochwasser abgibt. Wichtig dabei: Das Wasser sollte nicht gesalzen sein.

Auch bei den Hausmitteln gilt: weniger ist mehr. Düngen Sie in Maßen, denn auch zu viel Nährstoffe können den Pflanzen schaden und sie in ihrem Wachstum hemmen.

Auch bei der Schädlingsbekämpfung können Sie auf die Chemiekeule verzichten.