Franken
Garten im Sommer

Bewässerungssysteme im Garten

Automatische Bewässerungssystem im Garten ersparen im Sommer viel Zeit.
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Automatic Sprinkle plants in the garden
Foto: Fotolia

Gerade im Sommer kann die Bewässerung von Pflanzen und Rasen viel Zeit in Anspruch nehmen.  Bewässerungssysteme schaffen Abhilfe. Doch die Zeitersparnis ist nicht der einzige Pluspunkt dieser Systeme. Durch die gleichmäßige und  gezielte Bewässerung lassen sich Dürreschäden vermeiden. Automatische Systeme ermöglichen zudem eine Versorgung mit Wasser in der Nacht, in den Morgenstunden sowie während des Urlaubs.

Grundprinzip der Bewässerungssysteme

Ein Druckminderer mit Filter wird an den Wasserhahn oder an eine Zisterne mit Pumpe angeschlossen. Von dort führen kleine Schläuche, sogenannte Verteilerrohre, von einem großen Hauptschlauch – dem Verlegerrohr – mittels Sprüher oder Tropfer direkt zu den Pflanzen.

Bewässerungssysteme können oberirdisch oder unterirdisch installiert werden. Sprinklersysteme können beispielsweise in den Boden versenkbar montiert werden und fahren nur hoch, wenn sie aktiv sind.  Sie sind besonders geeignet für Rasenflächen. Tropfsysteme sehen aus wie ein gewöhnlicher Gartenschlauch und liegen in der Regel dauerhaft an ihrem Platz. Sie werden meist zur Bewässerung von Beeten oder Hecken eingesetzt. Individuelle Systeme können mithilfe von Verbindungsstücken, die auch Verzweigungen ermöglichen, geschaffen werden.

Bei einem manuellen Bewässerungssystem ist der Garten mit Schläuchen verbunden. Es muss jedoch die Wasserzufuhr manuell an- und ausgestellt werden. Dieses System eignet sich eher für Gartenbesitzer, die in der Regel vor Ort sind. Vorteil ist hier der Kostenfaktor, der insgesamt geringer ausfällt als bei automatischen Systemen, da kein Steuersystem oder weitere Komponenten benötigt werden.

Automatische Bewässerungssysteme sind zwar etwas kostenintensiver, bieten jedoch den Vorteil, dass sie von alleine bewässern. Dies ist besonders in der Urlaubszeit sehr praktisch. Einige Bewässerungssysteme messen über Sensoren im Boden die vorhandene Feuchtigkeit und steuern über einen Bewässerungscomputer, wann und wie lange das Wasser läuft. Falls keine Sensoren vorhanden sind, kann auch mittels Zeitschaltuhr festgelegt werden, wann das Bewässerungssystem aktiv wird. Besonders empfehlenswert ist es, das System in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden laufen zu lassen, da hier die Verdunstung am geringsten ist. Meist werden verschiedene Wasser-Schaltkreise gelegt, die dann nacheinander bewässern. Ein Bewässern des gesamten Gartens zum gleichen Zeitpunkt ist für Wasserpumpen in der Regel nicht zu schaffen. Noch mehr Funktionen bieten Smart Garden Systeme. Hierbei können neben der Bewässerung noch weitere Komponenten, wie zum Beispiel Mähroboter, Teichpumpe oder Außenbeleuchtung, automatisch per App auf dem Smartphone gesteuert werden. Diese komplexen Rundum-sorglos-Systeme eignen sich besonders für größere Gärten.

Beratung vom Fachmann

Bei der Anschaffung eines automatischen Systems sollte man sich professionell beraten lassen und je nach Komplexität das System von einem Fachmann planen und umsetzen lassen. Er   kann auch dabei helfen, die unterschiedlichen Komponenten   auszuwählen, die Wasser-Schaltkreise zu planen und zu installieren  und das System letztendlich fachgerecht im Garten zu installieren.

Anna Traut



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