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Gartentipps

Rauke aus dem Kasten: Rucola wächst auch auf dem Balkon

Lust auf frischen Rucola, aber leider kein Garten vorhanden? Kein Problem! Rucola kann auch ganz einfach im Balkonkasten angebaut werden. Wenn man jetzt aussät kann man bis in den Spätherbst frischen Rucola zupfen.
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Frischen Rucola kann man nur mit eigenem Garten genießen? Falsch! Die schmackhafte Senfrauke lässt sich auch im Balkonkasten anpflanzen. Foto: kaboompics/ pixabay.com
Frischen Rucola kann man nur mit eigenem Garten genießen? Falsch! Die schmackhafte Senfrauke lässt sich auch im Balkonkasten anpflanzen. Foto: kaboompics/ pixabay.com

Die Rucola oder Salatrauke eignet sich nicht nur für die Aussaat im Beet, sondern wächst auch gut in Balkonkästen oder Töpfe. Wenn man sie jetzt aussät, so kann man laufend bis zum Spätherbst neue Blätter zupfen. Diese haben einen charakteristischen und nussartigen Geschmack. Daher lassen sich die Blätter recht vielseitig verwenden. Es werden sogar im Fachhandel für die Kultur in Töpfen spezielle Saatscheiben angeboten. Das grüne Kraut schmeckt pikant als Salat und Pesto. Rucola ist wegen der Inhaltsstoffe wie Senföle besonders gesund.

Knackiges Gemüse aus dem Wok

Auch die Zubereitung von Pflanzenkost ist zum Teil anders geworden. Da es jetzt im Sommer Gemüse in Hülle und Fülle gibt, bewährt sich besonders der Einsatz von einem Wok. Mit diesem bleibt das Gemüse knackig und herzhaft im Geschmack. Vor allem die schnelle Garzeit imponiert. Alternativ zum Wok lässt sich das Gemüse zudem in der heißen Pfanne zubereiten. Auch Salatteller, wenn sie mit frischen und bunten Zutaten zubereitet werden, ist das nicht ein Gaumenschmaus, sondern auch eine Augenweide.

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Tschüss Beeren, Hallo Frühapfel!

Das Besondere am Garten ist, dass es immer wieder Schwerpunkte bei den Früchten gibt. Jetzt haben die Beerensträucher fast ausgedient, die uns auch lange Zeit mit frühen und späten Sorten beliefert haben. Irgendwann aber hat man genug davon. Jetzt sind wieder andere Früchte vorhanden wie Frühäpfel und Kirschpflaumen. Somit ist auf dem Speiseplan im Jahresverlauf eine ständige Abwechslung gegeben und man wird der Früchte nicht überdrüssig. Ein vielfältiger Garten ist somit wie ein Schlaraffenland.

Länger Freude an dem Bougainvillea

Es schadet nicht, wenn die Blütenblätter an dem Boungainvillea abfallen. Mit dem Trockenen-Trick gibt man den Pflanzen eine Ruhepause. Wenn die Blätter abgefallen sind, werden die jüngeren Triebe um die Hälfte eingekürzt. Dann wird wieder normal gegossen. Die Pflanze erwacht dann zum neuen Leben und steht innerhalb weniger Wochen wieder in voller Blüte. Mit diesem Trick kann man zu verschiedenen Jahreszeit die Blüte der Boungainvillea "herauskitzeln". Ballentrockene Pflanzen dürfen nicht gedüngt werden, damit zu keinen Verbrennungen an den Wurzeln kommt. Auch faulender Nässe in der Erde lassen die Pflanzen einfach ihre Blätter fallen.

Sommerblumen "ausputzen"

Nur noch die einjährigen Sommerblumen in Balkonkästen wie Petunien, werden noch gedüngt. Sie brauchen vor dem Winter nicht auszureifen. Wenn diese Sommerblumen auch noch regelmäßig ausgeputzt werden, verlängert man die Lebensdauer erheblich.

Sonnenblumen erstrahlen zurzeit in ganzer Schönheit.

Eine Blume erblüht immer von außen nach innen. Durch die Verzögerung haben die Insekten lange etwas zum Naschen so wie für die Vögel später die Sonnenblumenkerne als wichtige Nahrung. Die Einzelblüten sind kunstvoll spiralförmig angeordnet. Die Schönheit der Sonnenblumen wird außen durch den leuchtenden Kranz aus Zungenblüten erzeugt.

Brombeergallmilbe liebt Wärme

Wenn der Brombeeren unterschiedlich ausreifen, handelt es sich um den Befall der Brombeergallmilbe. Diese tritt vor allem verstärkt drei Wochen vor der endgültigen Reife auf. Im unteren Bereich der Frucht beginnen sich einzelner Körner hell zu verfärben. Später können auch ganze Früchte befallen seien. Diese schmecken bitter und sind kaum noch zu bearbeiten. Sie sind aber nicht die giftig, wie oft gemeint wird. Die befallenen Früchte sollten laufend entfernt und vernichtet werden. Damit kann man weitere Infektionen eindämmen. Die Brombeergallmilbe liebt Wärme. Deshalb sollten Brombeeren auch nicht an einer warmen Hauswand gepflanzt werden. Auch Ballentrockenheit mögen die Pflanzen nicht. Spätsorten sind besonders anfällig für die Brombeergallmilbe.

Leckeres aus der Eberesche

Zurzeit sind die kugeligen Scheinfrüchte der Ebereschen schon in voller Reife. Sie eignen sich zu Kompott, Marmelade, Gelee und Fruchtmark sowie zur Herstellung von Saft, Likör, Wein und Schnaps. Im Fichtelgebirge werden die Früchte in großen Mengen geerntet. Sie bilden den Hauptbestandteil im Sechsämtertropfen. Besonders köstlich schmecken die heimischen Ebereschen als hausgemachte Konfitüre zu Wildbraten. Die Bitterstoffe werden durch die Verarbeitung gemildert. Die Früchte der Edel-Eberesche sind süßer und darüber hinaus auch für den Rohverzehr geeignet.

Schutz vor Lebensmittelmotten

Walnüsse kann man mit Gemüsekulturnetzen gegen die Lebensmittelmotte schützen. Gut eingepackt, funktioniert das einwandfrei. Auf Walnüsse sind diese Motten nämlich wie verrückt. Besonders bei dem warmen Wetter sind Tiere aktiv. Viele Gärtner entkernen frühzeitig die Nüsse und frieren die Kerne ein. Es gibt inzwischen sehr gute Lebensmittel-Mottenfallen auf dem Markt, die mit Leim und einem Sexualduftstoff in Küchen und Vorratsräumen wirken.

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Über unseren Gartenexperten: In drei Jahrzehnten als Kreisfachberater für Gartenbau in Lichtenfels hat Jupp Schröder mit fast jedem Gartenproblem schon einmal zu tun gehabt. Sein Lebensmotto lautet auch heute noch: "Wenn man die nötige Geduld aufbringt, stellt sich der Erfolg von selber ein".

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