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Kräuter

Diese Küchenkräuter kannst du im Wasserglas ziehen

Frische Kräuter aus dem Supermarkt lassen meistens relativ schnell die Köpfe hängen. Nach wenigen Tagen sind sie schon welk. Aber Wegwerfen muss nicht sein: Du kannst aus den Kräutern auch einfach neue Pflanzen ziehen - und zwar ganz ohne Blumenerde!
 
Küchenkräuter lassen sich auch ganz einfach im Wasserglas ziehen
Kräuter aus dem Supermarkt werden oft schon bald welk. Doch man muss sie nicht wegwerfen - mit Geduld und einem Wasserglas bekommen sie eine zweite Chance. Foto: unsplash.com

Frische Kräuter sind in den meisten Küchen das A und O zum Verfeinern einer Vielzahl von Gerichten. Gerade im Supermarkt lassen sich viele Menschen von den frischen und knackigen Kräutertöpfen verführen, doch nach wenigen Tagen im eigenen Heim lassen die Kräuter oft die Blätter hängen.

Um der Kurzlebigkeit der Kräuter entgegenzuwirken, kann man mit ein paar einfachen Maßnahmen neue Pflanzen aus den Supermarkt-Kräutern heranziehen und kultivieren. Man benötigt dazu lediglich ein Wasserglas.

Reste von Kräutern aus dem Supermarkt: 10 Pflanzen, die man im Wasserglas ziehen kann

Dafür schneidet man zuerst den Stiel an und entfernt alle Blätter am Stielende. Im Anschluss werden die Stiele der Kräuter in ein Wasserglas gestellt und an einem hellen Platz beispielsweise am Fenster platziert. Mit etwas Geduld bilden sich nach zwei Wochen am Stielende Wurzeln, die in einem Topf mit Erde gepflanzt werden können.

  • Basilikum: Diese Pflanze kann leicht aus Stecklingen im Wasserglas gezogen werden. Wichtig ist bei Basilikum ein heller Standort und die nährstoffreiche, durchlässige Erde. Dennoch sollte die volle Mittagssonne vermieden werden. Lesen Sie auch: Basilikum pflegen: So bleibt das Küchenkraut lange frisch und haltbar.
  • Koriander: Koriander kann ebenfalls aus Stecklingen im Wasserglas herangezogen werden. Diese Pflanze bevorzugt einen hellen, aber nicht sonnigen Standort und durchlässige, frische und eher nährstoffreiche Erde. Auch die Vermehrung über Samen ist sehr unkompliziert.
  • Pfefferminze: Sehr leichte Wurzeln treibt die wachstumsstarke Pfefferminze. Besonders an halbschattigen bis sonnigen Standorten in lockerem, durchlässigem Substrat fühlt sich Pfefferminze wohl. 

Diese Kräuter brauchen besonders viel Sonne 

  • Rosmarin: Leicht aus Stecklingen kann man auch Rosmarin ziehen. Wichtig ist dafür ein sonniger Standort. Das Substrat sollte eher nährstoffarm, trocken sein und durchlässig sein. 
  • Thymian:  Das Substrat sollte  bei Thymian trocken und sandig sein. Zudem mag Thymian einen sehr sonnigen Standort. Lesen Sie auch: Ein Kräuterbeet wie im Bauerngarten: Tipps & Tricks von der Gartenexpertin.
  • Estragon: In normaler, durchlässiger Erde wächst Estragon, besonders in voller Sonne.
  • Dill: Auch bei Dill sollte der Boden nährstoffreich und gut durchlässig sein. Dafür muss Dill gleichmäßig befeuchtet werden. Mit einem sonnigen bis halbschattigen Standort ist diese Pflanze zufrieden. 
  • Majoran: Diese Pflanze benötigt eher nährstoffarme, durchlässige Erde und einen sonnigen Standort. Lesen Sie auch: Mehr als ein Gewürz - diese heilende Wirkung hat Majoran.
  • Salbei: Salbei ist ein wahrer Sonnenanbeter und benötigt eher nährstoffarmes und durchlässiges Substrat.
  • Oregano: Oregano braucht einen sonnigen Standort und durchlässiges Substrat. Lesen Sie auch: Kresse anbauen: der kleine Garten auf der Fensterbank.

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