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DIY-Anleitung

Hängende Kräuter: Ein DIY für zu Hause

Da wir es uns alle jetzt zu Hause besonders schön machen wollen, gibt es heute eine DIY Anleitung um, vor allem wenn man keinen Garten oder Balkon hat, die Fensterbank zur Küchenkräuteroase umzugestalten.
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Wer wenig Platz in der Küche oder auf der Fensterbank hat, kann seine Kräuter auch einfach aufhängen! Wir zeigen wie's geht. Bild: mb/ Redaktion
Wer wenig Platz in der Küche oder auf der Fensterbank hat, kann seine Kräuter auch einfach aufhängen! Wir zeigen wie's geht. Bild: mb/ Redaktion
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Der Frühling ist da, alles beginnt zu blühen! Da sehnt man sich vor allem ohne Garten nach frischen Kräutern und Pflanzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln eine ideale Aufhängung für Ihre Kräuter und Pflanzen basteln können und geben Tipps, welche Kräuter sich am besten zu Hause anbauen lassen.

Die besten Kräuter für zu Hause

Es muss nicht immer ein Kräuterbeet sein: Kräuter können genauso gut in Töpfe, Kübel oder Kästen gepflanzt werden und dann auf dem Balkon oder der Fensterbank platziert werden. Kräuter, die sich besonders gut für den Anbau in Töpfen eignen, sind Klassiker wie Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie oder Kresse. Aber auch Kapuzinerkresse, Zitronenmelisse oder Minze bieten sich an.

Wer jetzt sofort mit seinem Kräutergarten loslegen will, sollte vor allem nachts auf die Temperaturen achten. Frostempfindliche Kräuter sollte man bei kühlen Temperaturen im März und April lieber über Nacht hereinholen.

Vor allem am kommenden Wochenende soll es nochmal Minusgrade geben. Wer sich sicher sein will, dass die frischen Pflanzen nicht verkümmern, sollte bis nach den Eisheiligen im Mai warten.

Das passende Gefäß

Das wichtigste bei der Gefäßauswahl ist, dass die Kräuter genug Platz zum wurzeln haben, und das Gefäß Luft und Feuchtigkeit zirkulieren lässt.

Als Richtwert sind Töpfe mit einem Durchmesser von mindestens 15 cm geeignet oder ein Balkonkasten in der normalen Standardgröße. Je nachdem, wo sie die Kräuter platzieren oder aufhängen möchten, spielt auch das Gewicht der Töpfe eine Rolle.

In aller Regel können Sie bei der Bepflanzung aber kreativ werden. Haben sie noch eine alte Holzkiste, eine Teekanne oder einen alten Blumentopf, können auch darin Kräuter gepflanzt werden.

Wichtig dabei: Das Wasser sollte abfließen können. Falls das Gefäß keinen Abzugslöcher hat, kann es hilfreich sein, einfach welche zu bohren. So kann keine Staunässe entstehen. Bevor man das Gefäß mit Erde befüllt, kann man zusätzlich eine Drainageschicht aus Blähton, Kies oder Tonscherben geben, sodass Gießwasser gut abfließen kann.

Hoch die Töpfe

Wer wenig Platz in der Küche oder auf der Fensterbank hat, kann seine Kräuter auch einfach aufhängen! Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie sich Ihre eigene Pflanzhalterung basteln können.

Für einen durchschnittlichen Kräutertopf benötigt man:

  • Pflanzgefäß
  • Maßband
  • Schere
  • Jute oder Wolle
  • Haken zum Aufhängen
  • optional: Holzring/ Holzperlen

Schritt 1: Zunächst schneidet man seine Wolle oder Jute in 8 Stränge, die je 100 cm lang sind (ist der Topf größer, einfach die Länge variieren).

Schritt 2: Dann verknotet man die Enden an einer Seite und lässt so viel von der Schnur unten übrig, wie man später auch als Länge Fransen haben möchte. Hier in der Anleitung sind es etwa 10 cm.

Schritt 3: Nun legt man das Knotenende in die Mitte des Topfes und verteilt immer zwei Stränge auf jedes Viertel des Topfes.

Schritt 4: Anschließend verknotet man jeden der vier Stränge jeweils an dem Punkt, an dem die Topfunterseite endet.

Schritt 5: Nun verknotet man jeweils eine Schnur eines Strangs, etwa in der Mitte des Topfes, mit einer Schnur des benachbarten Strangs, damit ein V entsteht. Das macht man mit allen vier Strängen, damit ein Stern entsteht.

Schritt 6: Jetzt kann man den Topf richtig herum in die Aufhängung stellen. Je nachdem wie hoch der Topf ist, kann Schritt 5 erneut erfolgen.

Schritt 7: Nun kann man entweder die Enden einfach mit einer Schlaufe verknoten, oder man knotet die Enden um einen Holzring. Die Fransen auf der Unterseite kann man, wenn man möchte, noch mit Holzperlen oder kleinen Knoten versehen.

Fertig ist die Aufhängung!

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