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Tipps & Tricks

Basilikum pflegen: So bleibt das Küchenkraut lange frisch und haltbar

Basilikum ist Gewürzkraut für den Sommer. Mit der frischen grünen Farbe und dem kräftigen Geschmack wertet es fast jedes Gericht auf. Mit diesen Tricks hält Ihr Basilikum ganz sicher den ganzen Sommer.
 
Basilikum: So bleibt das Gewürzkraut länger frisch
Mit diesen Tipps & Tricks pflegen Sie das beliebteste Kuchenkraut - das Basilikum. Foto: tookapic/pixabay.com Foto: tookapic
  • Basilikum-Pflanzen kann man in fast jedem Supermarkt kaufen
  • Doch ohne die richtige Pflege geht das Küchenkraut schnell ein
  • Mit diesen Tipps bleibt das Basilikum lange frisch und haltbar

Basilikum im Topf für lange Zeit frisch zuhalten ist einfacher als gedacht. Gerade bei vielen italienischen Gerichten machen sich ein paar Basilikumblätter gut als Garnierung. Basilikum ist nicht nur was für den Geschmack, sonders auch was fürs Auge. Doch meistens ist das Leben der Topfpflanze nur von kurzer Dauer. Woran das liegt und wie Sie das ändern können, erfahren Sie hier. Das Dilemma mit der Basilikum-Pflanze: Man kauft eine eingetopfte Pflanze im Supermarkt, garniert mit den Blättern daheim Gerichte oder macht selbst Pesto. Kurze Zeit später geht die Pflanze ein - obwohl man sie diesmal wirklich regelmäßig gegossen hat. Und schon bald muss der nächste Topf her. Dass die Pflanze nicht lange bei uns daheim überlebt, liegt vermutlich nicht an fehlendem Wasser oder dem falschen Platz. Sondern an der Art, wie wir die Blätter abpflücken.

Basilikum-Pflanze: Entscheidend ist die Ernte-Technik

Experten beteuern, dass ein Zweig durch das Pflücken der Blätter langsam abstirbt. Damit das Basilikum länger überlebt, sollten keine einzelnen Blätter gepflückt werden, sondern ganze Stängel. Dazu am besten ein scharfes Messer oder eine scharfe Schere verwenden.
Den Schnitt sollte man so nah wie möglich oberhalb des nächsten Blattpaares setzen. Hier können dann neue Verzweigungen wachsen. Die geernteten Stängel sollten etwa fünf bis sieben Zentimeter lang sein.

Am besten lässt man mindestens zwei vollständige Stängel stehen.
Damit die Pflanze nicht zu groß wird, sollte man regelmäßig ihre Triebspitzen kürzen.

Falls doch Blüten sprießen, kann man diese in eine Vase stellen oder sogar essen. Sie sind im Geschmack aber etwas herber als die Basilikumblätter.

Der Erntezeitpunkt 

Das Aroma der Basilikumblätter ist besonders morgens am intensivsten. Auch kurz nach dem Gießen spielt das Gewürzkraut deutlich mehr mit unseren Geschmacksknospen. Ein weiterer Tipp ist es das Basilikum erst kurz vor dem Verzehr zu ernten. Umso frischer das Basilikum ist, desto Geschmacksintensiver ist er. Vorsicht auch vor Hitze: Hitze lässt das Basilikum austrocknen und es verliert somit sein Aroma. 

Basilikum ist nicht gleich Basilikum

Nur wenige wissen, dass Basilikum ursprünglich nicht aus Italien stammt, sondern aus tropischen Gegenden Afrikas und Asiens. Durch diese breite Streuung gibt es, wie bei vielen Pflanzenfamilien auch, verschiedene Arten mit unterschiedlichsten Aromen und Ausprägungen. 

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Neben dem klassischen, mediterranen Basilikum gibt es etliche weitere Basilikumarten. Die werden vor allem in den südasiatischen Küchen eingesetzt. Das sogenannte „Thai-Basilikum“ zählt zu einem der beliebtesten Kräuter in Asien. Überwiegend Glasnudelgerichte, Suppen und Salate werden damit gewürzt und bekommen durch das besondere Aroma ihren typischen Geschmack.

Die beliebtesten Basilikum-Sorten auf einen Blick:

  • Albahaca
  • Chianti
  • Cino
  • Italian Star
  • Neapolitanisches Basilikum
  • Pesto Perpetuo
  • Zitronenbasilikum
  • Thai-Basilikum
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