Lichtenfels
Gartentipps

10. Juli: Stichtag für die Aussaat der Buschbohnen

Buschbohnen stellen keine allzu hohen Ansprüche an den Boden. Sonnige bis halbschattige Standorte sind am besten für sie geeignet. Unser Gartenexperte Jupp Schröder erklärt, wie die Buschbohnen zu ernten sind:
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Buschbohnen sind Hülsenfrüchte, die wie Stangen- und Feuerbohnen zu den Gartenbohnen gehören. Sie stammen ursprünglich aus Mittelamerika. Symbolbild: pixabay.com
Buschbohnen sind Hülsenfrüchte, die wie Stangen- und Feuerbohnen zu den Gartenbohnen gehören. Sie stammen ursprünglich aus Mittelamerika. Symbolbild: pixabay.com
Der 10. Juli gilt als letzter Stichtag für die Aussaat von Buschbohnen. Gefragt sind schnell wachsende Sorten, denn mit den allmählich abfallenden Temperaturen zum Herbst hin verzögert sich die Reife. Bohnen aber, die in milder Herbstluft heranreifen dürfen, werden zarter, als die hitzegestressten Sommerhülsen. Mit Bohnenspätaussaaten geht man auch den allgemeinen Frühjahrsproblemen aus dem Weg. Fadenfreie Sorten sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Besonders einfach geht das Ernten bei den sogenannten Gluckentypen wie z.B der Sorte Maxi, da die Früchte über dem Laub wachsen. Zart und schmackhaft, aber nicht ganz so ertragreich sind Filetbohnen.


  • Blaue Sorten werden beim Kochen grün, schmecken aber meist sehr aromatisch.

  • Gelbe Sorten (beispielsweise Wachsbohnen) haben in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Sie gelten aber bei deren Liebhabern als besondere Delikatesse.

  • Grüne Sorten wie z. B. Scuba, Maxi und Modus haben hinsichtlich Ertrag und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten erhebliche Vorteile.



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