Franken
Stromverbrauch

Geld sparen im Home-Office: Tipps, wie sich die Energiekosten senken lassen

Viele Angestellte arbeiten derzeit von zu Hause aus, um sich vor einer Corona-Ansteckung zu schützen. Damit steigt auch der Stromverbrauch. Wir geben Tipps, wie sich Energiekosten senken lassen.
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Viele arbeiten in der Corona-Krise von zuhause aus. Dadurch steigt der Stromverbrauch. Es gibt jedoch Tipps, wie sich viel Geld sparen lässt. Symbolfoto: Grabowska/Staffage Foto: Karolina Grabowska STAFFAGE
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Home-Office während der Corona-Pandemie bedeutet auch, dass Arbeitnehmer mehr Strom zu Hause verbrauchen. Denn Computer, Kaffeemaschine und Küche werden häufiger benutzt. Diese zusätzlichen Energiepreise fallen dann mit der privaten Stromrechnung an.

Ob den Arbeitnehmern diese Kosten erstattet werden, sollte mit dem Arbeitgeber besprochen werden, wenn nichts im Tarifvertrag vereinbart ist. Wenn die Angestellten jedoch freiwillig von zu Hause aus arbeiten, ist eine Erstattung ausgeschlossen.  Das Vergleichsportal Verivox gibt einen Überblick, wie viel teurer das Home-Office ist und mit welchen Geräten Sie Energie sparen können.

Die besten Rezepte fürs Home Office

Höherer Stromverbrauch durch Home-Office: Drei Beispiele

  1. Computer
    Wenn zu Hause nur ein Laptop für die Arbeit verwendet wird, halten sich die Stromkosten in Grenzen, da die Geräte auf einen möglichst geringen Verbrauch auslegt sind. Laut Verivox belaufen sich bei einem portablen Gerät die Stromkosten pro Tag auf 15 Cent. Besser für die Körperhaltung aber unangenehmer für den Geldbeutel ist der Computer. Mit angeschlossenem Monitor betragen hier die Kosten pro Tag etwa 50 Cent. Je nach Ausstattung ist aber preislich noch Luft nach oben.
     
  2. Smartphone
    Wer das Smartphone zu Hause anstatt im Büro auflädt, zahlt nicht viel. Laut Verivox belaufen sich hier die Kosten bei dreistündigem Laden auf einen halben Cent. Das liege daran, dass die Netzstecker maximal fünf Watt ziehen.
  3. Kochen
    Je nach Mahlzeit, die mittags anstatt in der Kantine zu Hause gegessen wird, variieren die Kosten. Lässt man ein mittleres Kochfeld für eine Stunde auf höchster Leistung laufen, kostet uns das 50 Cent.

Fazit: Die zusätzlichen Energiekosten, die Sie durch das Home-Office bezahlen müssen, belaufen sich auf unter einem Euro pro Tag.

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Stromsparen im Home-Office: 5 Tipps

  1. Stand-by-Modus vermeiden
    Schalten Sie ungenutzte Geräte immer aus - und zwar ganz. Denn viele Geräte verbrauchen auch im "Schein-Aus" viel Energie, rund vier Prozent des Stromverbrauchs, berichtet Verivox: "Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde bedeutet jedes eingesparte Watt geringere Kosten von rund 2,60 Euro pro Jahr."
  2. Spülmaschine anschaffen
    Eine energieeffiziente Spülmaschine spart Energiekosten im Gegensatz zum herkömmlichen Spülen mit den Händen. Laut Verivox lassen sich 130 Euro einsparen, wenn man die Handarbeit durch zwei Geschirrspüldurchgänge pro Woche ersetzt.
     
  3. Wasserkocher statt Topf
    Wasserkocher erhitzen Wasser schneller und energieeffizienter als ein Topf. Wer in Corona-Zeiten jeden Tag einen Liter Wasser für seine Nudeln mit dem Wasserkocher statt mit dem Herd kocht, spart im Jahr rund zehn Euro.
  4. Eierkocher verwenden
    Vorheriges Prinzip gilt auch beim Eierkochen: Wer anstelle des Herds den Eierkocher verwendet, verbraucht nur 25 Prozent des Stroms. Das heißt: Wer vier mal in der Woche Eier kocht, spart laut Verivox 20 Euro pro Jahr
  5. Stromanbieter prüfen - mehrere hundert Euro sparen
    Sparen lässt sich auch, indem man den Tarif seines Stromanbieters prüft und mit anderen Anbietern vergleicht. Hier lassen sich Einsparungen von bis zu knapp 300 Euro pro Jahr erzielen.

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