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Feuerlöscher

Feuerlöscher für Zuhause: Welches Modell sollte man griffbereit haben?

Um kleinere Brände selbst zu löschen und größere Ausbrüche zu vermeiden, sollten Sie unbedingt einen Feuerlöscher zu Hause haben. Wir zeigen Ihnen, welche verschiedenen Arten von Feuerlöschern es gibt und welcher sich am besten für welche Situation eignet.
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Wissen Sie, welchen Feuerlöscher Sie bei welchem Brandfall nutzen sollten? Falls nein, dann finden Sie alle wichtigen Fakten hier im Artikel. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa
Wissen Sie, welchen Feuerlöscher Sie bei welchem Brandfall nutzen sollten? Falls nein, dann finden Sie alle wichtigen Fakten hier im Artikel. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa

von Voges Till

Um auch im eigenen Zuhause für jeden Notfall vorbereitet zu sein, muss man nicht nur wissen, wie man mit einem Feuerlöscher richtig umgeht, sondern auch, welcher Feuerlöscher überhaupt genutzt werden muss. Es gibt nämlich keinen "Universal-Feuerlöscher", zu dem immer gegriffen werden kann. Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Die Brandklassen im Überblick

Das brennende Material ist entscheidend für die Wahl des Feuerlöschers. Für die verschiedensten Materialien gibt es auch die verschiedensten Feuerlöscher. Die Brandklasse gibt an, zum Löschen welcher Brandherde sich ein Feuerlöscher eignet.

Brandklasse A:

Eignet sich für feste und glutbildende Materialien. Das umfasst neben Holz und Textilien auch Papier und Kohle.

Brandklasse B:

Sollte für flüssige oder flüssig werdende Stoffe angewendet werden. Dazu zählen beispielsweise Benzin, Öle, Alkohol oder Paraffin.

Brandklasse C:

Gasförmige oder unter Druck stehende Substanzen werden in diese Brandklasse eingeordnet. So gehören Propan oder Erdgas in diese Brandstufe.

Brandklasse D:

Brennende Metalle kommen in einem üblichen Haushalt nur selten vor. Daher müssen sich über die Brandklasse für Metalle wie Aluminium oder Magnesium kaum Gedanken machen.

Brandklasse F:

Jegliche Fettbrände sollten nur mit Fettbrandlöschern gelöscht werden. Mit Wasser sollten Fettbrände hingegen nicht in Berührung kommen.

Die gängigsten Feuerlöscher für Zuhause

In einem üblichen Haushalt kann so einiges Feuer fangen. Neben Bränden in der Küche können auch Kerzen leicht umfallen und ein Feuer entfachen. Wir zeigen Ihnen die gängigsten Feuerlöscher-Konzepte.

1. Schaum-Feuerlöscher

Vor allem in Haushalten finden Schaum-Feuerlöscher sich wieder. Sie hinterlassen kaum Verschmutzung, da der zurückbleibende Schaum leicht wegzuwischen ist. Diese Modelle sind für die Brandklassen A und B geeignet.

 

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2. Pulver-Feuerlöscher

Die Verschmutzungen des Pulver-Feuerlöschers sind nur schwer zu entfernen. Bei dauerhaftem Kontakt mit Feuchtigkeit kann das Pulver zu Korrosionsschäden führen. Durch die hohe Löschkraft kann diese Möglichkeit Feuer zu löschen für die Brandklassen A,B,C und D angewendet werden.

 

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3. Wasser-Feuerlöscher

Mit einer geringen Verschmutzung bringt ein Wasser-Feuerlöscher leider auch geringe Löschkraft. Er soll ausschließlich für die Brandklasse A verwendet werden.

 

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4. Kohlendioxid-Feuerlöscher

Ein Kohlendioxid-Feuerlöscher entzieht dem Brandherd den Sauerstoff. Für die rückstandslose Löschung müssen Sie allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Modell ist auf die Brandklasse B ausgelegt.

 

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5. Fettbrandlöscher

Wenn Sie leidenschaftlicher Koch oder leidenschaftliche Köchin sind und gerne mit Speise-Ölen oder Frittierfett arbeiten, sollten Sie unbedingt einen Fettbrandlöscher in Ihrer Küche unterbringen. Diese Feuerlöscher eignen sich für die Brandklassen A, B und F.

 

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