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Weihnachtsgebäck

Christstollen: Deshalb sollten Sie ihn jetzt schon backen

Das Backen eines Christstollen ist in ganz Deutschland eine beliebte Tradition. Jedoch sollte der Stollen schon einige Wochen vor Weihnachten gebacken werden, damit er seinen vollen Geschmack entfalten kann. Wir erklären, warum das so ist und wie Sie einen perfekten Stollen backen können.
 
Christstollen
Der Christstollen erfreut sich großer Beliebtheit in Deutschland. Foto: congerdesign/pixabay.com

Der Weihnachtsstollen oder Christstollen erfreut sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit. Auch die Geschichte des traditionellen Gebäcks ist interessant. Wussten Sie, dass der Papst 1491 wegen des Christstollens sogar die damals geltenden Fastengesetze abändern ließ? Da die Christen in der Fastenzeit weder Milch noch Butter konsumieren durften, wurde der Stollen zu jener Zeit mit Öl gebacken. Doch Öl war teuer und hat obendrein beim Backen gestunken, was den Stollen nahezu ungenießbar machte. Im Jahre 1491 schickte deshalb Papst Innozenz VIII den sogenannten Butterbrief, der die Aufhebung des Butterverbots erlaubte.

Damit der Stollen seinen vollen Geschmack entfalten kann, ist es wichtig den Stollen schon vier bis sechs Wochen vor Weihnachten zu backen und richtig zu lagern. Damit Sie an Weihnachten einen besonders leckeren Stollen genießen können, sollten Sie deshalb am besten heute (12.11.2020) mit dem Backen beginnen - denn in sechs Wochen ist Weihnachten. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die perfekte Zubereitung und Lagerung des Christstollens.

Tipps für die Zubereitung: Muss ein Stollen gelagert werden?

Ein Stollen muss nicht gelagert werden, jedoch wird es von Experten empfohlen.

Schritte der guten Lagerung

Der frisch gebackene Stollen sollte auf einem Kuchenrost abkühlen. Sobald das Gebäck komplett abgekühlt ist, wickeln Sie den Stollen in Alufolie, bei Bedarf noch in einen Plastikbeutel. Ein Stollen sollte kühl (etwa bei 15°C) - aber nicht im Kühlschrank - trocken und dunkel gelagert werden. Bei richtiger Lagerung kann die Butter im Stollen nicht ranzig werden. Die ordnungsmäßige Lagerung kann den Stollen bis zu einem Jahr haltbar machen.

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Warum sollte ein Stollen gelagert werden?

Da der Stollen aus vielen einzelnen Komponenten besteht, muss das Gebäck erst richtig durchziehen. Das Gebäck sollte deshalb auf jeden Fall vier bis sechs Wochen gelagert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist das Aroma der Früchte und Gewürze in das ganze Gebäck gezogen. Durch die richtige Lagerung geht der frische Effekt nicht verloren, da insbesondere der hohe Fettgehalt den Stollen vor Ungenießbarkeit bewahrt.

Zutaten und Rezept für einen Christstollen

Zutatenliste für den Teig:
  • 150 g Rosinen
  • ½ TL abgeriebene Zitronenschale
  • 50 g Orangeat
  • 50 g Zitronat
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 60 ml Rum
  • 430 g Mehl
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 75 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Prise Salz
  • ½ TL Bio-Zimt*
  • Prise Kardamom
  • Prise Muskat

Zum Bestreichen:

  • 40 g Butter
  • 75 g Puderzucker
Hier gelangen Sie zum ganzen Rezept und zur genauen Backanleitung

Perfekt in der Weihnachtszeit ist es, wenn Sie zum Christstollen, einen leckeren Glühwein oder auch Punsch trinken. Welche leckeren Glühwein- und Punschvarianten es gibt und wie Sie diese selbst zuhause zubereiten können, erfahren Sie hier.

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