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Barbaratag 2021: Was sind Barbaratag und Barbarazweige?

Der Barbaratag findet auch dieses Jahr am 4. Dezember statt. Was es mit dem Feiertag auf sich hat und was es für Bräuche gibt.
Ein Barbarazweig
Der Barbaratag findet auch dieses Jahr am 4. Dezember statt. Was es mit dem Feiertag auf sich hat und was es für Bräuche gibt. Foto: Foto: Archiv/Josef Hofbauer

Der Barbaratag 2021 findet am Samstag, dem 4. Dezember statt. Dieser Gedenktag zu Ehren der Heiligen Barbara ist sehr beliebt.

Aber was hat es mit dem Barbaratag auf sich? Und warum sind Zweige von Obstbäumen an diesem Tag so wichtig?

Barbaratag 2021: Wann feiert man den Barbaratag?

Alljährlich am 4. Dezember feiern die Katholiken den Barbaratag. Die katholischen Christen verehren die Heilige als Märtyrerin.

Wer war die Heilige Barbara?

Der Barbaratag geht zurück auf die heilige Barbara, die im Jahr 306 nach Christus den Märtyrertod in Nikromedia (heutige Türkei) starb. Der Legende nach enthauptete ihr heidnischer Vater sie aus Zorn über ihren christlichen Glauben. Die Märtyrerin gilt als Schutzpatronin der Sterbenden und der Bergleute.

Barbarazweige: Welche Bräuche gibt es am Barbaratag?

Eine lange Tradition haben die sogenannten Barbarazweige. Dafür werden am 4. Dezember, dem Barbaratag 2016, Zweige von Obstbäumen geschnitten und in die Vase gestellt - zu Weihnachten sollen diese dann blühen. Gerne werden dafür Kirsch-, Apfel- und auch Forsythienzweige hergenommen.

Woher kommt der Brauch mit den Barbarazweigen?

Hergeleitet wird der Brauch der Barbarazweige aus einer Legende: Die Heilige Barbara war vor ihrem Tod in einem Turm eingesperrt. Mit ihrem Trinkwasser versorgte sie auch einen Kirschzweig, den sie dadurch zum Blühen brachte. Die Blüten sollen Barbara in ihrer Gefangenschaft getröstet haben. Die biologische Erklärung ist nüchterner: Die Zimmertemperatur gaukelt den Knospen das Frühjahr vor. Besonders in früheren Zeiten haben sich die Menschen daran erfreut, als es noch keine Blumen aus dem Gewächshaus gab.