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Franken
Wettervorhersage

20 Grad und Sturmgefahr an Fasching: Meteorologe warnt vor "närrischem Wetter" in den kommenden Tagen

Faschingsfans sollten sich für die närrischen Tage wappnen: Zum Ausklang der diesjährigen Saison sind vermutlich nicht nur viele Jecken aus dem Häuschen - auch das Wetter spielt verrückt.
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Sturmböen und warme Luft: Zum Höhepunkt der Faschingszeit wird das Wetter ziemlich wechselhaft. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa/lnw
Sturmböen und warme Luft: Zum Höhepunkt der Faschingszeit wird das Wetter ziemlich wechselhaft. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa/lnw

Zum Start in die "tollen Tage" sollten sich Jecken in Deutschland am besten wetterfest kostümieren: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für den Weiberfastnacht-Donnerstag zwar mit milden Temperaturen zwischen sieben und 14 Grad - allerdings auch mit Wind, der dem Narrenvolk ordentlich um die Ohren bläst.

Alles in allem wird das Wetter in den nächsten Tagen wohl ziemlich wechselhaft. "Die Wetterlage gestaltet sich über die närrischen Tage in der Tat recht närrisch", erklärte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Portal "wetter.net".

Weiberfastnacht: Kurzzeitiger Schneefall in Franken möglich

Laut dem fränkischen Wetterfachmann Stefan Ochs ("Wetterochs") erreicht Franken am Donnerstagmorgen (20. Februar 2020) das Niederschlagsgebiet einer Warmfront. Anfangs kann demnach sogar Schnee fallen - ansonsten regnet es.

In der Fränkischen Schweiz kann sich vorübergehend eine Schneedecke bilden. Am Nachmittag klingen die Niederschläge ab. "Die Wolkendecke dürfte aber auch dann geschlossen bleiben", vermutet Ochs. Die Temperaturen steigen von einem Grad am Morgen auf acht Grad am Nachmittag. Der schwache bis mäßige Wind dreht von Südost auf Südwest.

Wetterprofi: Rosenmontag wird "extrem zu warm"

Mit dem Beginn der Straßenfastnacht steigen die Temperaturen voraussichtlich täglich an. Vorübergehend wird es wohl auch noch einmal sehr stürmisch.

Ansonsten wird das Wetter vergleichsweise ruhig. Der Freitag (21. Februar 2020) und der Samstag (22. Februar 2020) werden laut Prognose des Meteorologen besonders entspannt. "Dann und wann scheint da auch mal die Sonne vom Himmel", so Domnik Jung.

Jung zufolge bringt insbesondere der Sonntagnachmittag (23. Februar 2020) der Mitte und dem Süden Deutschlands anschließend einzelne Sturmböen.

Der Rosenmontag (24. Februar 2020) soll dann als Ausgleich einen Schub "extrem warmer Luft" nach Deutschland tragen - mit Höchstwerten von zwölf bis 20 Grad. "Es sieht nach einem freundlichen und extrem zu warmen Rosenmontag aus", äußerte Jung.

Rekordwinter dank Frühlingsschub im Februar?

Damit erlebe der Februar den nächsten Frühlingsschub und rücke immer mehr in die Nähe eines Rekordwinters heran.

"Der Februar hat derzeit einen Mittelwert von 5,5 Grad", konstatierte Jung. "Sollte er auf 5,8 Grad oder mehr steigen, dann wäre es in der Bilanz tatsächlich der wärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881."

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