Mainleus

"Wir haben ein zweites Zuhause!"

Große Einweihungsfeier: Das Zentrum für Kinder und Familien und der Kinderhort am Rathaus in Mainleus laden am Samstag, 24. Februar, von 14 bis 17 Uhr herzlich zum "Tag der offenen Tür" ein
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Die Kinder fühlen sich in den neuen Räumen sichtlich wohl.  Fotos: pr.
Die Kinder fühlen sich in den neuen Räumen sichtlich wohl. Fotos: pr.
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Pünktlich zum ersten Schultag konnten die Schülerinnen und Schüler des Kinderhortes am Rathaus ihre neuen Räume beziehen. Nun sind auch die letzten Arbeiten der Handwerker erfolgreich fertig gestellt worden, so dass Klein und Groß dem Tag der feierlichen Einweihung entgegenfiebern.
"Startschuss war die Überlegung, wie man den zahlreichen Nachfragen der Mainleuser Familien, die sich bewusst für das Konzept der Nachmittagsbetreuung im Kinderhort entschieden haben, gerecht werden kann", erinnert Gesamtleitung Michael Seck.
Nachdem bereits zwei Jahre zuvor der Kinderhort im Zentrum für Kinder & Familien eine Notgruppe im Hort einrichtete, war klar geworden: Die räumlichen Bedingungen sollen angepasst werden, damit die Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung auch in Zukunft gesichert werden kann. Darin waren sich die Marktgemeinde Mainleus und Geschäftsführer und Leiter des Zentrums für Kinder & Familien, Michael Seck, schnell einig.
Auf der Suche nach Lösungen, fand sich die Idee, für die zweite Hortgruppe die Dachgeschosswohnung im Rathaus zu nutzen. Der Weg von der ersten Idee bis hin zur Entscheidung für diese Lösung und schließlich die konkreten Planungen, was konzeptionelle, räumliche und zeitliche Ziele betrifft, war ein intensiver Weg für alle Beteiligten, doch schon am 10. April 2017 begannen die ersten Arbeiten.
Die Räume des neuen Kinderhortes am Rathaus sind pädagogischen Überlegungen und Ideen entsprungen, die aus jahrelanger Praxiserfahrung entstanden und schließlich weiterentwickelt wurden.
"Das Selbstverständnis unserer Arbeit ist es, Kinder und Familien zu begleiten und bestmöglich zu unterstützen. Grundlage dafür ist es, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, die modernen pädagogischen Ansätzen gerecht werden. "Wir wollen da sein, wo es Eltern nicht sein können", sagt stellvertretende Gesamtleitung Nina Schorsch.
Entstanden sind lebendige Räume mit offenen Türen als Ort der Begegnung. Dabei ist der offene Gruppenraum die zentrale Anlaufstelle und bildet somit das Herzstück des Kinderhortes.


Ein Konzept, bei dem sich "Türen öffnen"

"Das Konzept findet die Balance, all unsere pädagogischen Schwerpunkte zu integrieren und uns beste Grundlagen zu schaffen für eine gelingende Erziehung, Bildung und Betreuung unserer Schulkinder", führt Nina Schorsch eiter aus.
Etwas Wunderbares ist für Kinder und Familien geschaffen worden: Helle, großzügige, lichtdurchflutete Räume und harmonische Farben laden zum Wohlfühlen ein. Es entsteht eine offene, einladende Atmosphäre, die ein Gefühl des Willkommenseins ausstrahlt. "Der familiäre Charakter ist spürbar", so auch das Feedback vieler Eltern.
Auf dieser Basis kann Vertrauen zwischen Kind und Erzieher wachsen, welche die Grundlage für Gemeinschaft und Lernen im Dialog ist, denn Lernen braucht Beziehung, Kommunikation - ein Miteinander.


"Ein Ort, an dem sich die "Hortfamilie" trifft

Hier im Kinderhort am Rathaus wird zusammen gelebt und gearbeitet. Alle Situationen, in denen die Gemeinschaft in den Fokus rückt, wo Gemeinschaft gelebt wird, finden im großen Gruppenraum statt: Zum Austausch, zum gemeinsamen Essen, für Gespräche und gemeinsame Aktivitäten.
Denn einen Schwerpunkt bildet die pädagogische Gestaltung der Freizeit während der Schulzeit am Nachmittag, aber auch in allen Schulferien. Die Spielzeit am Nachmittag, nach einem anstrengenden Schulalltag und den Hausaufgaben, darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hierbei ist das "Freispiel", bei dem sich das Kind seinen Spielpartner und Spielmaterialien selbst wählt, besonders wichtig.
Hierfür stehen den Kindern der Kreativbereich, die Verkleidungsecke für Rollen- und Fantasiespiele, die Ecke zum Höhlenbauen, Lesen und Entspannen oder die Bau- und Konstruktionsecke zur Verfügung.
Je nachdem wie stark ein Kind die Beziehung zum Pädagogen sucht, kann es Angebote annehmen, die während der Freispielzeit angeboten werden. Im offenen Gruppenraum ist Platz für offene Angebote im Sinne von "Einladungen": Hier können Angebote für eine Interessensgemeinschaft stattfinden, z. B. Nähen, ein Bastelangebot oder das Arbeiten mit Montessori-Material. Mit einem höchsten Maß an Flexibilität.

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