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Familie ? Ideen & Trends & Tipps

Mit der Lizenz zum Lagerfeuer

Trend 2020: Heiraten - aber natürlich!
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Ringe gehören bei einer Hochzeit einfach dazu.   Foto: Anja Vorndran
Ringe gehören bei einer Hochzeit einfach dazu. Foto: Anja Vorndran

Natur, Nachhaltigkeit und Individualität liegen voll im Trend und spielen dementsprechend auch bei Hochzeiten eine Rolle. Wer will, feiert eine Hippie-Hochzeit mit Blumen im Haar und Gewändern im Öko-Style aus nachwachsenden Rohstoffen. Wer seine Feier klimaneutral halten will, schickt den Gästen, die von weit her anreisen am besten den Hinweis für die beste Zugverbindung mit. Vom Bahnhof kann die Gesellschaft gemeinsam mit dem öffentlichen Bus oder Mietwagen zum Ort des Geschehens gebracht werden. Hier warten nach der Zeremonie jede Menge leckerer veganer oder zumindest vegetarischer Speisen und Getränke auf das Hochzeitspaar und seine Gäste. Weiter geht es mit der Deko: Auch hier darf es 2020 viel Natur sein: Efeu wächst ganzjährig, kleine Blüten oder Blumen aus heimischen Gefilden oder Zweige und Moose machen sich gut auf dem Tisch. Dunkles Grün mit Farbtupfern aus bunten Blüten sieht auf weißen Tischdecken oder Holztischen fantastisch aus. Floristen können hier garantiert weiter helfen. Geschirr, Gläser, Besteck - das liefern meistens die Caterer gleich mit. Hippie-Hochzeiten finden natürlich im Idealfall draußen statt - mit der Lizenz zum Lagerfeuer. Wer unbedingt im Herbst oder Winter vor den Traualtar treten will - oder einfach Angst vor einer Schlechtwetterfront im Sommer hat - der kann gerne in eine Scheune ausweichen. Egal welche Location man wählt, sie sollte auf die Zahl der Gäste abgestimmt sein. Laut Statistik besteht die Gesellschaft aus mindestens rund 25 Freunden, Verwandten und Bekannten. Egal wie groß oder klein und wo gefeiert wird, es sollte rechtzeitig nachgefragt werden um den Platz zu sichern. An den Ringen - ein absolutes Muss bei einer Hochzeit - sollte auf keinen Fall Blut kleben. Fair Trade gibt es auch beim Schmuck. Abbaugebiete sind hauptsächlich Afrika, Asien und Südamerika. Inzwischen investieren jede Menge Drogenbosse in den Handel mit Gold, unter ihnen müssen die Ärmsten der Armen schuften. Zudem ist Kinderarbeit weit verbreitet. Immer mehr Juweliere setzen daher auf Gold aus ökologischer Gewinnung, das aus fairem Handel stammt. Damit wird die Lebensqualität der Goldschürfer und ihrer Familien vor Ort verbessert. Es lohnt sich auch, in der Familie nachzufragen und aus dem einen oder anderen Schmuckstück, das verschlossen in einer Schatulle schlummert, ein neues herstellen zu lassen. Mit zwei Ringen zählt das garantiert als "Limited Edition". Und so sollte es ja auch bei dem Hochzeitspaar sein - eine limitierte Auflage, die ein Leben lang hält. Anja Vorndran

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