Bamberg - Das Dientzenhofer-Gymnasium hat sich seit 2003 alljährlich neu  den Titel „Umweltschule Europa“ erarbeitet. Jetzt will es „Energiesparmeister Gold“ werden. Die  Chancen stehen sehr gut. In einem bundesweiten Wettbewerb, zu dem  das ZDF, das Bundesumweltministerium und die  Kampagne „Klima sucht Schutz“ aufgerufen haben, belegt das DG einen Platz unter  den  besten Zehn, und das  bei mehr  als 150 teilnehmenden Schulen  und  Schülerprojekt-Gruppen.  Die Zehn  wurden von einer prominent besetzten Expertenjury ausgewählt  und treten nun online in einen direkten Wettstreit um den Titel „Energiesparmeister Gold“.

Online-Community kührt den Sieger

Den besten Nachwuchs in Sachen Klimaschutz darf also die  „Online-Demokratie“ bestimmen: Alle Interessierten können im Internet unter  www.energiesparmeister.de/>www.energiesparmeister.de   noch  bis 27.
April für eines der  Projekte votieren. Diese  werden ausführlich im weltweiten Netz vorgestellt.
„Wir freuen uns riesig, dass wir unter die ersten Zehn gekommen sind“, so Margit Sestak, die  Umweltbeauftragte am DG. Sie hofft  aber  darauf, dass das  zweitgrößte  Bamberger Gymnasium  mit  örtlicher  Unterstützung  das begehrte Gold holen kann.

Bamberger begeisterten die Jury

Die  Jury jedenfalls war von der starken Umweltgruppe des DG beeindruckt. Die jungen Leute  sensibilisieren andere Schülerinnen und  Schüler, aber auch zu Hause  ihre Familien für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie durch die Reduzierung des Verbrauchs an Heizenergie und Strom sowie durch eine bessere  Mülltrennung.  Schon die  Wahl in die  „Top Ten“ war für das Dientzenhofer-Gymnasium ein Gewinn, freut sich Sestak. Die  Schule erhält 5000 Euro, eine Videokamera inklusive Schnittprogramm zur fortlaufenden Dokumentation ihres Projektes sowie eine Projektpatenschaft eines großen Wirtschaftsunternehmens.

Zehn Projekte werden gefördert

Der Energiesparmeister-Wettbewerb findet bereits zum fünften Mal im Rahmen der Klimaschutzkampagne statt. Während er sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich an Einzelpersonen richtete, liegt der Fokus heuer auf Energiespar-Projekten an Schulen.
Die Projekte der zehn Energiesparmeister bekommen Unterstützung von Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft.