Ein Taschenrechner müsste man sein – zumindest, wenn man gerade über der Mathe-Arbeit sitzt und Panik bekommt, weil man nicht weiterweiß. Aber spätestens auf dem Pausenhof beim Spielen mit den Freunden wäre es dann wieder blöd, ein Taschenrechner zu sein: „Denn einer Maschine fällt es zum Beispiel schwer, einen Witz zu verstehen“, sagt Ute Schmid. Sie ist Professorin für Informatik an der Universität Bamberg. Normalerweise erklärt sie erwachsenen Studenten, wie Computer arbeiten und Dinge lernen. Normalerweise… Aber am 12. Mai lädt sie alle, die zwischen acht und zwölf Jahre alt sind, an die Universität Bamberg ein und findet mit euch zusammen heraus, wie wir Menschen und wie Maschinen etwas lernen. „Computer und Roboter sind in manchen Bereichen sehr gut, in denen Menschen vielleicht gar nicht so gut sind“, sagt Ute Schmid. „Roboter zum Beispiel sind häufig sehr stark und können auch in extrem gefährlichen Umgebungen arbeiten.
Computer können gut rechnen und sich Dinge fehlerfrei merken.“ Aber manchmal haben wir Menschen die Nase vorn: „Für einen Roboter ist es zum Beispiel schwierig, Fußball zu spielen oder Ballett zu tanzen.“

Lernen muss man erst mal lernen

Auch wir Menschen müssen Fußballspielen und Tanzen natürlich erst lernen. „Als Babys können wir das ja noch nicht“, erklärt Ute Schmid. „In der Vorlesung fragen wir uns deshalb, was Lernen eigentlich ist, und wie Menschen und Maschinen aus Erfahrungen lernen und schlau werden.“

Meldet euch an

Schlau seid ihr, wenn ihr euch auf unserer Internetseite www.kinder.infranken.de schnell für die Kinder-Uni anmeldet. „Jeder bekommt einen Studentenausweis“, verspricht Maike Bruns, die die Kinder-Uni organisiert. Es lohnt sich, zu allen drei Vorlesungen zu kommen. „Wir haben nämlich ein Gewinnspiel: Wer Fragen zu den Vorlesungen richtig beantworten kann, hat die Chance, bei einem Rap-Workshop mitzumachen.“ Redaktion: Isabelle Epplé