Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen. Dieser Spruch unbekannter Herkunft passt zu der Erkenntnis, die Franziska Heimberger am Ende ihrer Jahresarbeit gewonnen hat. Die 17-jährige Waldorfschülerin, die sich das Thema "Sand" ausgewählt hat, sagt: "Sand ist keine unbegrenzte Ressource. Wenn wir diesen schwindenden Rohstoff weiterhin so ausbeuten, bekommen wir ein großes Problem."
Am 19. und 20. Februar präsentiert sie ihre Arbeit in der Schule - genau wie ihre Mitschüler, die über Nahtoderfahrungen, die Bücherverbrennung, die Grenze zur DDR oder Adoption geschrieben haben. Im Moment baut Franziska noch an einem Anschauungsmodell. Auf einer großen Platte zeigt sie maßstabsgetreu die verbrauchte Menge Sand für ein Haus, einen Kilometer Autobahn, ein Atomkraftwerk oder beispielsweise die Palmeninsel in Dubai.