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Bamberg
Lernspiele

Aus Ernst wird Spiel

Noch nie wurde so viel digital gespielt wie heute: Laut einer Studie daddeln 35 Prozent aller Bundesbürger über 14 Jahren, jeder vierte Spieler ist zwischen 50 und 64 Jahren alt. Bei Kindern ist der Lerneffekt von Computerspielen inzwischen nachgewiesen.
 
Fotos: Raufeld
Fotos: Raufeld
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40 Prozent aller Zweijährigen und die Hälfte der Dreijährigen in Schweden nutzen bereits das Internet. Dabei interessieren sich die Kleinen hauptsächlich für Spiele.

Computerspiele gelten unter Erwachsenen oft als sinnlose Freizeitbeschäftigung, bei der Kinder und Jugendliche stundenlang auf digitale Monster schießen. Doch Experimente mit Schülern der Mittelstufe an der Harvard University haben ergeben, dass die Spiele einen ähnlichen Nutzen haben können wie Musik, Sport oder jedes andere Hobby, das Disziplin erfordert. So müssten die Gamer komplizierte Regel lernen und präzise Schritte befolgen, um bei einem Computerspiel erfolgreich zu sein, was altmodische Tugenden wie Selbstdisziplin, Motivation und Nachhaltigkeit fördere.

In den letzten Jahren erobern vermehrt "Serious Games", sogenannte Lernspiele, den Markt. Die Pioniere dieser Spieleart waren Flugsimulationen für Piloten.