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Katzen erziehen: Das machen die meisten Menschen falsch

Sie überlegen, sich eine Katze anzuschaffen oder haben vielleicht bereits eine daheim? Trotz der eigensinnigen Art von Katzen, benötigen sie ein paar Regeln, an die sie sich halten müssen. Viele Besitzer machen bei der Erziehung ihres Stubentigers Fehler, die der Beziehung zwischen Katze und Mensch schaden können.
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Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Doch sie gelten oft als eigensinnig, unberechenbar und vor allem unabhängig.

Anders als ein Hund, ist eine wirkliche Erziehung bei Katzen schwer umzusetzen. An gewisse Regeln muss sich aber auch sie halten. Beispielsweise muss sie stubenrein werden, keine Möbel oder Teppiche zerkratzen und meistens darf sie auch nicht auf Tischen oder Arbeitsplatten herumspringen.

1. Bestrafung der Katze bei Fehlverhalten

Viele Katzenbesitzer haben es schon erlebt: Die Katze springt auf Möbel, pinkelt aufs Bett oder zerkratzt den Teppich. Der erste Instinkt für viele Halter, ist laut zu schreien oder zu schimpfen. Doch Katzen haben ein sehr feines Gehör und empfinden das Schreien als äußert schmerzhaft.

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Auf keinen Fall sollten Sie bei der Katze handgreiflich werden. Ein Haustier wird weder getreten oder am Nackenfell gepackt, noch wird der Kopf in eine Urinpfütze gedrückt. Solche Maßnahmen führen nur dazu, dass die Bindung zwischen Tier und Mensch zerstört wird. Ihre Katze wird Ihnen nicht mehr vertrauen - im Gegenteil: Sie wird Angst vor Ihnen haben.

Viel besser ist es, die Katze zu loben und zu bestärken, wenn sie sich richtig verhält. Wenn sie sich doch mal Regeln widersetzt, hilft es, in einem strengen Ton "Nein" oder "Lass das"  zu sagen. Der Zischton bei "Lass das" erinnert das Tier unter Umständen auch an das zischende Fauchen ihrer Artgenossen. Das Rügen sollte aber wirklich genau in dem Moment geschehen, in dem die Katze etwas Verbotenes tun. Schimpfen Sie mit ihrer Katze erst später, bringt sie es nicht mit dem verbotenen Verhalten in Verbindung.

2. Signale und Verhalten von Katzen falsch deuten

Gerade genießt die Katze noch Ihre Streicheleinheiten und plötzlich fährt sie aus dem Nichts ihre Krallen aus oder faucht Sie an. Dann ist die Verwirrung bei den Menschen oft groß.

Doch meistens hat der Stubentiger schon lange vorher angekündigt, dass er nicht mehr gestreichelt werden möchte. Oft sind es Signale, wie das Anspannen von Muskeln oder das Abwenden vom Blick. Als Herrchen oder Frauchen gilt es, diese Anzeichen besser und schneller zu erkennen.

Auch der Verstoß gegen Regeln hat bei vielen Katzen einen Grund. Meist ist das nicht Trotz oder Protest. Versuchen Sie auch hier die Motivation für bestimmtes Verhalten herauszufinden. Viele Katzen machen es sich beispielsweise gerne auf Tischen oder anderen Möbelstücken gemütlich, weil Sie von dort aus eine bessere Sicht haben. Ein hoher Kratz- oder Kletterbaum kann hier Abhilfe schaffen.

3. Überfütterung von Katzen 

Am einfachsten ist es für Sie und Ihre Katze, wenn Sie regelmäßige Fütterungszeiten einhalten. Eine erwachsene Katze sollte morgens und abends gefüttert werden. 

Auf den meisten Produkten befinden sich auch Angaben dazu, wie viel Gramm oder Portionen eine Katze täglich benötigt. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie auch Ihren Tierarzt dazu kontaktieren.

Geben Sie nicht nach, wenn Ihre Katze zwischen den Futterzeiten bettelt. Sonst riskieren Sie, dass Ihre Katze auf lange Sicht übergewichtig wird. Das wirkt sich negativ auf ihre Gesundheit aus und verkürzt ihre Lebenserwartung.

Fazit: Bevor Sie sich eine Katze anschaffen, machen Sie sich eine klare Vorstellung davon, was Sie ihr zukünftig erlauben oder nicht und seien Sie konsequent in der Erziehung. Hier zahlt sich Beständigkeit und Durchhaltevermögen aus.

 

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