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Helfer in schweren Stunden

Der Bestatter des Vertrauens

Das Bestattungsunternehmen ist bei einem Todesfall einer der wichtigsten und ersten Ansprechpartner.
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Foto: Syda Productions - stock.adobe.com
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Der Tod eines Angehörigen ist immer schmerzhaft. Nach einem Todesfall muss jedoch nicht nur die eigene Trauer verarbeitet werden, sondern es sind viele organisatorische und rechtlich notwendige Schritte damit verbunden. Bestattungsunternehmen bieten hierzu eine professionelle Unterstützung. Bei der großen Auswahl den richtigen Ansprechpartner zu finden, ist allerdings gar nicht so einfach.

Ansprechpartner vor Ort wählen

Für den Fall, dass der Verstorbene die Planung der Beisetzung nicht vor dem Tod schon selbst in die Hand genommen hat, sind die nächsten Angehörigen aufgrund der in Deutschland vorgeschriebenen Totenfürsorge berechtigt und zugleich verpflichtet, die Bestattung einzuleiten und zu organisieren. Eine unabdingbare Hilfe stellen dabei die Bestattungsunternehmen dar. Davon gibt es jedoch sehr viele. Mittlerweile werben Unternehmen mit ihren Bestattungsleistungen sogar online. Zusammen mit den unzähligen Bestattungsunternehmen vor Ort macht das die Auswahl nicht unbedingt leichter. Alleine in Deutschland gibt es heutzutage circa 4.000 Bestattungsunternehmen. Davon gehören die meisten Unternehmen Bestattungsverbänden an, wie beispielsweise dem Bundesverband Deutscher Bestatter.

Die Entscheidung für einen geeigneten Bestatter sollte nicht unbedingt mittels Angeboten auf Vergleichsportalen im Internet vollzogen werden. Die Angebote in Bestattungskostenvergleichsportalen sind des Öfteren geschönt. In die Kosten sind massive Provisionszahlungen der Vermittlungsportale an die Bestatter eingerechnet. Diese Gebühren müssen dann selbstverständlich vom Einzelkunden übernommen werden, wodurch die Kosten ansteigen. Es ist ratsam, sich vor Ort über die einzelnen Unternehmen zu informieren. Meist sagt der erste Eindruck beim Anblick vor Ort schon sehr viel aus.

Angebotene Bestattungsberatung nutzen

Bestattungsunternehmen bieten oft Beratungsgespräche bezüglich der Planung an. Diese sollten genutzt werden, um eine transparente Darstellung der übernommenen Dienstleistungen zu erfahren. Dabei können zudem Preisfragen geklärt sowie der Ablauf detailliert besprochen werden. Natürlich gibt es in den Bestattungshäusern Qualitätsunterschiede. Diese lassen sich durch ein Beratungsgespräch jedoch meist aufdecken. Falls man merken sollte, dass der Verkäufer nur werben möchte und nicht auf die Wünsche des Kunden eingeht, sollte man sich niemals unter Druck setzen lassen. Eine Bestatterwahl ist eine wichtige Entscheidung und man sollte sich in Ruhe den passenden Bestattungspartner suchen. Es ist ratsam, sich mehrere Anbieter anzuschauen, bevor man den Vertrag für die Dienstleistung endgültig unterschreibt. Dieser Vergleich ermöglicht eine bessere Einschätzung und Bewertung von Kosten und Leistungen des Unternehmens. Wie man sich auch entscheidet, das Wichtigste sind die Bedürfnisse des Verstorbenen und seiner Hinterbliebenen und der Wunsch, in friedlicher und würdevoller Umgebung von dem geliebten Menschen Abschied nehmen zu kön nen.

Aufgaben eines Bestattungsunternehmens

Ein Bestatter hat ein vielseitiges Leistungsspektrum. Heutzutage übernehmen Bestattungsunternehmen weitaus mehr als nur die Grundaufgaben. Allgemein gesagt sind sie für die Versorgung des Verstorbenen verantwortlich. Dazu gehören der Transport und die Überführung des Leichnams, das Einbetten in den Sarg und eine Aufbewahrung des Verstorbenen bis zur Beerdigung. Zudem werden in einem Beratungsgespräch die Bestattungsart und der Ablauf der Bestattung besprochen. Dabei können natürlich auch individuelle Wünsche bezüglich der Musik in der Kirche oder des Grabschmucks geäußert werden. Des Weiteren steht es den Angehörigen frei, einzelne Aufgaben selbst zu übernehmen. Bei Bedarf können Bestattungsunternehmen sogar zusätzlich zum Beispiel das Drucken von Trauerkarten übernehmen sowie Todesanzeigen für die Zeitung in Auftrag geben. Den Angehörigen bleibt somit viel Arbeit erspart, denn ihnen fehlt meist sowieso die Zeit und Kraft, sich damit ausführlich zu beschäftigen.

Luisa Staudigel

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