Burgebrach
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Burgebrach: Neueröffnung der "Drachen"-KiTa

In Burgebrach eröffnet eine neue Kindertagesstätte und begeistert alle vor allem mit einer verspielten und spannenden Architektur
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Die äußere Form der Kindertagesstätte soll an einen Drachenrücken erinnern. Elke Pieger
Die äußere Form der Kindertagesstätte soll an einen Drachenrücken erinnern. Elke Pieger
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Im Süden Burgebrachs - im Neubaugebiet "Im Knöckel-Hurenanger" - wurde Anfang Januar die neue Kindertagesstätte St. Otto eröffnet. Die vom Architekturbüro Jäcklein, Volkach, konzipierte siebengruppige Kinderbetreuungseinrichtung wird vom Norden über einen öffentlichen Weg erschlossen, der zu einem zentralen Eingangsbereich führt. Er unterteilt die Bereiche zwischen Kindergarten und Kinderkrippe.

Viel Platz zum Spielen

Der lange Baukörper setzt sich aus vielen aneinandergereihten Häusern zusammen, in denen jeweils eine Betreuungsgruppe oder eine Einrichtung der Kindertagesstätte untergebracht ist. Von außen erinnert die Aneinanderreihung der einzelnen kleinen, begrünten Satteldächer an einen Drachenrücken. Die hinterlüftete Holzfassade wurde in verschiedenen Grüntönen gestaltet und beschreibt die Drachenhaut. Die angebaute Überdachung im Osten des Gebäudes kann als Kopf des Drachens interpretiert werden.

Die Gruppenräume, der Mehrzweckraum und der Speisesaal befinden sich an der Südseite des Gebäudes mit direkter Anbindung an die Freispielflächen.

Der Mehrzweckraum, der Speisesaal und der Flur lassen sich durch drei mobile Trennwände in einen Saal verwandeln, der auch für große Veranstaltungen genutzt werden kann.

Besondere, verspielte Architektur

Auch im Innern des Gebäudes ist die Reihung der Häuschen erlebbar. Spannende asymmetrische Raumformen lassen viel Platz für kreatives Spielen und Lernen. Besonders der Flur bietet durch den Wechsel von Enge und Weite immer neue und wechselnde Raumeindrücke. Die für den Innenausbau verwendeten Materialien sind vorwiegend natürliche Baustoffe wie Holz und Linoleum. Alle Einbaumöbel sind individuell an die Räume und deren Nutzung angepasst.

Das Baugrundstück fällt von West nach Ost um mehr als sechs Meter. Um den Kindern einen ebenerdigen, direkten Ausgang von den einzelnen Gruppenräumen in den Garten zu ermöglichen, wurde der Baukörper insgesamt dem natürlichen Gelände angepasst. Sieben Rampen im großzügigen Spielflur gewährleisten die Barrierefreiheit und machen auch im Innern des Gebäudes den Geländeverlauf bemerkbar.

Die drei Kindergartengruppen liegen im östlichen Teil des Gebäudes und verfügen zu den Gruppenräumen über je einen eigenen Nebenraum, ein eigenes Kinder-WC und einen Lagerraum. Zudem bietet jeweils eine Galerie den 3-6-jährigen Kindern einen Spiel- und Rückzugsort.

Im rückwärtigen Bereich können die Kindergartenkinder noch in einem speziellen Themenraum individuell gefördert werden.

Die viergruppige Kinderkrippe mit Wickel- und Schlafraum ist jeweils für 12 Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 3 Jahren ausgerichtet. Sie befindet sich im westlichen Teil des Gebäudes. Die Krippenkinder haben im Norden auch einen Individualraum und zusätzlich eine Küche, in der kleine Mahlzeiten erwärmt und zubereitet werden können.

Alle für den Betrieb notwendigen Nebenräume wie Personalraum, Leitungszimmer, Abstellraum, Sanitärräume und das Außen-WC sind im Norden des Gebäudes angeordnet.

Auch energetisch wurde für die KITA die neueste Technologie verwendet.

Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels einer Sole/Wasserwärmepumpe mit Erdsonden.

Für die Belüftung der Gruppen- und Aufenthaltsräume sorgen dezentralen Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung.

Mit dem Neubau der Kindertagesstätte St. Otto kann der Markt Burgebrach den wachsenden Bedarf an Kinderbetreuungsmöglichkeiten nachhaltig sicherstellen. Übergangsweise eingerichtete Betreuungsgruppen in den Kindergärten St. Anna und St. Vitus konnten aufgelöst werden und gewährleisten auch dort wieder einen entspannten und normalen Alltag.

Bereits im Januar 2019 sind 90% der 123 neu eingerichteten Betreuungsplätze belegt, weitere Anmeldungen für das laufende Kindergartenjahr liegen vor.

Insgesamt investiert der Markt Burgebrach rund 5,5 Mio. €. An Zuwendungen sind davon rund 1,9 Mio. € zu erwarten. Die Trägerschaft hat die Katholische Kirchenstiftung St. Vitus übernommen.

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