Laden...
Wiesbaden
Vielfältige Vornamen

Bizarre Babynamen: Fantasievolle Vornamen, die in Deutschland nicht erlaubt sind

Ungewöhnliche Babynamen sind längst keine Seltenheit mehr. Während sich viele werdende Eltern bei der Namenssuche für ihren Nachwuchs gerne von den Rankings der beliebtesten Vornamen inspirieren lassen, werden andere sehr kreativ. Doch nicht alle Fantasienamen werden auch zugelassen.
 
Einige kuriose Namensvorschläge von Eltern für ihre Kinder müssen abgelehnt werden
Einige Eltern sind in Deutschland sehr kreativ bei der Namensfindung für ihren Nachwuchs. Symbolfoto. Foto: unsplash.com/saiid bel
  • Eltern investieren mehr Zeit in Suche nach geeignetem Namen für ihr Baby
  • Zahl der Vornamen in Deutschland nimmt zu 
  • Auch Fantasienamen werden immer beliebter
  • Bis zu zehn Prozent der Anfragen nicht empfohlen

Für die meisten Eltern soll der Vorname des Kindes etwas ganz Besonderes sein. Da werden Bücher gewälzt oder Vornamens-Internetportale durchgeklickt - und auch mal die eigene Fantasie bemüht. "Man stellt schon fest, dass die Eltern mehr Energie als früher in die Wahl des Vornamens stecken", sagt Namens-Expertin Frauke Rüdebusch von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden.

Neue Namenskreationen in Deutschland

Die Folge: Es gibt immer mehr Vornamen. "Wir haben knapp zehn Millionen einzelne Namen in unserer Datenbank, und jedes Jahr kommt gut eine Million neue Namen hinzu", sagt sie. Während sich die Top 10 der Baby-Namen in Deutschland fast schon langweilig daherkommt - hier liegen übrigens Mia und Noah weit vorne - gibt es auch immer wieder kuriose Neukreationen von Namen. Einige davon werden aber abgelehnt.

Neu geschöpfte Vornamen wie Bennimilia, Jisildis, Julix, Laurelie oder Sonek schaffen es beispielsweise ins Register. "Die klingen wie Namen und man erkennt auch in der Regel, ob es ein Name für ein Mädchen oder einen Jungen ist", erklärt die Linguistin. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für die Anerkennung eines Fantasienamens.

Denn nicht immer schaffen es Vornamen in die Liste der Standesämter: In Zweifelsfällen werden dann die Namensforscher der GfdS um Rat gefragt. Sie prüfen - und manchmal werde dann auch eine Ablehnung empfohlen, erzählt Rüdebusch. Zum Beispiel bei Kiddo, Maybee, Berate und Churasko.

Zwischen 5 und 10 Prozent der Anfragen sind nicht empfehlenswert

Insgesamt würden zwischen fünf bis zehn Prozent der Anfragen nicht empfohlen. "Lamborghini haben wir abgelehnt. Ebenso wie Corvette, Borussia und Lucifer. Oder Namen wie König, Graf oder Prinz", sagt Rüdebusch. Adelsbezeichnungen gingen prinzipiell nicht. Bei rund der Hälfte der Ablehnungen werde aber mit den Eltern ein Kompromiss erarbeitet.

Amazon-Buchtipp: Babypedia: Elterngeld, Elternzeit, Anträge, Finanzen, Rechtsfragen, Ausstattung - Checklisten, Links, Apps, Literatur

Im Schnitt beläuft sich die Zahl der Namen, die in einem Jahr nur einmal vergeben werden, auf fünf Prozent.

red/dpa

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.