Franken
Beziehung Ratgeber

Phasen einer Beziehung: So fängt alles an!

Der Beginn einer jeden Beziehung ist das Erwachen etwas Neues und Unerwartetes, dass auf uns zukommt. Die erste Zeit in einer frischen Beziehung bringt viel Schönes aber auch Konflikte, Überforderung und Unbehagen. Wieso ist dem eigentlich so? Was macht den Anfang einer neuen Liebe so kompliziert und was erwartet uns, wenn die erste Phase der Beziehung gemeistert ist?
 
Die ersten Phasen einer Beziehung als die schönsten, aber auch intensivsten. Mit der Verliebtheitsphase werden die Weichen für Vertrauen gestellt, welche schließlich im weiteren Verlauf der Beziehung immer wieder auf den Prüfstand kommen. Bild: pexels-yaroslav-shuraev-4504342

Die Verliebtheitsphase als die erste Phase einer Beziehung 

Die Verliebtheitsphase schafft die Basis einer guten Beziehung. Entwickelt ein Paar Gefühle füreinander, kommt es zu einem enormen Hormonrausch und die bekannte rosa Brille kommt zum Einsatz. Durch diesen Rausch nehmen wir nicht nur die Anfangszeit sehr viel intensiver wahr, sondern es fällt uns auch einfacher uns zu öffnen und auf den anderen einzulassen. Diese besondere Zeit muss genutzt werden, um Vertrauen und Offenheit aufzubauen. Vergeht die Verliebtheitsphase, finden wir uns schnell in alten Mustern von Ängsten und Ungewissheiten wieder. Das aufgebaute Vertrauen durchbricht diese Muster. Sich zu öffnen und gemeinsam auch an den eigenen Problemen zu arbeiten, schafft die Basis für eine langfristige Beziehung. 

 

Das erste Jahr einer Beziehung als das Wichtigste 

Im ersten Jahr einer Beziehung werden die Weichen gestellt. Hier zeigt sich, wie stark die Gefühle sind und wie viel beide bereit sind in die Beziehung zu investieren. Natürlich läuft nicht immer alles perfekt und es kann für viele eine große Schwelle sein, sich auf eine andere Person komplett einzulassen. Auch kommt es heutzutage schnell zu Verwirrungen, zu welchem Zeitpunkt nun eine Beziehung beginnt und welche Art einer Beziehung man führt. Was ist, wenn sich bei einem die Verliebtheitsphase schon früher einstellt oder sie bei dem anderen gar nicht in dieser Intensivität zum Vorschein kommt? 

Kommunikation ist hier das A und O.  Am Anfang einer Partnerschaft und mit den ersten Phasen einer Beziehung, muss sich über alles ausgetauscht werden. Wie ist die Gefühlslage bei beiden? Welche Vorstellungen teilen sie? Welche Sorgen und Ängste begleiten sie?  Oder auch welche Erfahrungen erlebten sie zuvor? Nur so kann eine Kommunikation entstehen, die Tiefe und Verbundenheit verspricht.  

 

Nach der Verliebtheitsphase: Das Erwachen 

Keine Beziehung wächst von alleine. Es erfordert Arbeit, Mut und auch viel Empathie um eine langfristige, gute Beziehung aufzubauen. Und dennoch lohnt sich jeder Streit, jede Träne und ein jedes Kompromiss, wenn einem Liebe, Zuneigung und Geborgenheit entgegengestreckt werden.  

Ist unser Hormonrausch vorbei und wir erwachen in unserer Beziehung, in der harten Realität, so beginnen wir zu Zweifeln, zu Prüfen und abzuwägen, ob unser Partner wirklich der einzig Richtige ist. Und diese Gedanken werden auch nicht wieder so schnell verfliegen. Nach der Verliebtheitsphase lebt eine Beziehung von dem gemeinsamen Wachsen, genährt durch Kommunikation und Vertrauen.  

 

Was kommt nach der Verliebtheitsphase? Hier weiterlesen!

 

Fazit: Die ersten Phasen einer Beziehung als die Wichtigsten 

Sind die ersten Phasen einer Beziehung erfolgreich gemeistert, ist das Werkzeug für eine gute Beziehung vorhanden. Dieses muss jedoch immer wieder eingesetzt werden, denn Beziehungen leben nicht von Sonnenschein und einfach laufen lassen. Die aktive Kommunikation muss gepflegt werden. Zweifel und Ängste nagen immer wieder an uns, was auch ganz normal ist. Durch den gemeinsamen Austausch und ein hohes Maß an Vertrauen können diesen jedoch immer wieder entgegengekommen werden.  

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