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Geländewagen und SUV

Zusätzlicher Stauraum

Vom Fahrradträger über Dachtasche bis zur Heckbox: das Angebot an SUV-Zubehör ist groß.
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Foto: Fotolia/nickolya
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Auf längeren Touren und abenteuerlichen Ausflügen stoßen selbst geräumige SUVs und Geländewagen in puncto Stauraum manchmal an ihre Grenzen. Für diese Situationen bietet der Handel eine breite Palette an Zubehör an. Ob Heckbox, Dachbox oder -tasche, oder Fahrradträger, die Möglichkeiten für zusätzlichen Stauraum sind vielfältig.

Das Fahrrad muss mit

Wer unterwegs nicht auf seinen Drahtesel verzichten möchte, benötigt einen Fahrradträger. Dabei haben Autofahrer die Wahl zwischen einem Dachträger und einem Heckträger. SUVs sind im Vergleich zu anderen Autos im Durchschnitt deutlich höher. Da das Fahrrad selbst eine beträchtliche Höhe aufweist, muss man sich bei der Verwendung eines Dachfahrradträgers auf einem SUV ganz schön strecken. Für das Be- und Entladen ist deshalb eine gute Portion Muskelkraft von Nöten. Kippt das Rad dabei um, entstehen Beulen und Schrammen am Auto. Aus diesem Grund eignen sich Dachträger vor allem für den Transport von leichten Rädern.

Einfacher tun sich SUV-Fahrer mit einem Heckträger fürs Fahrrad. Für Fahrzeuge ohne Anhängerkupplung kommen Heckträger ohne Deichsel in Frage. Diese passen problemlos auf die meisten SUV-Modelle mit Steil- und Fließheck. An SUVs mit Anhängerkupplung können Radfans die beliebten Deichselträger mit Stauplatz für bis zu vier Fahrräder anbringen. Sie sind schnell montiert und sitzen stabil auf einem Kugelkopf. Dank eines Klappmechanismus bleibt der Kofferraum bei den meisten Modellen von außen erreichbar.

Dachbox und Dachtasche

Ob stabile Dachbox oder faltbare Dachtasche, wer zusätzlichen Stauraum auf dem Dach seines SUVs haben möchte, hat die Qual der Wahl. Denn zwischen überschaubaren 200 Litern und riesigen 1.700 Litern Fassungsvermögen bietet der Markt SUV-Fahrern vielseitige Möglichkeiten für die Unterbringung von Zusatzgepäck. Die gängigsten Dachboxen bewegen sich in der Größenordnung von 400 bis 500 Litern.

Die Größe der Dachbox sollte sich nach den individuellen Gepäckbedürfnissen des Fahrers richten. Wer eine zu große Dachbox wählt, ärgert sich im Nachhinein doppelt, denn: Je größer der Dachkasten, desto größer sind die Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Vor allem beim Bremsen und in Kurven macht sich das Zusatzgewicht auf dem Dach aufgrund des höheren Luftwiderstands, Spritverbrauchs und der Windgeräusche bemerkbar. Zudem benötigt die große Box einen entsprechend großen Lagerraum, wo sie in Zeiten, in denen sie nicht gebraucht wird, untergebracht werden kann.

Wer auf eine gewisse Länge bzw. Volumen angewiesen ist, kann auf eine faltbare Dachbox, auch Softbox oder Dachtasche genannt, zurückgreifen. Diese platzsparende Box kann im Gegensatz zu ihren Hartschalen-Kollegen nach Gebrauch zusammengefaltet und so leicht verstaut werden.

Die Dachträger, auf denen die Box befestigt wird, sind in zahlreichen Ausführungen aus Stahl oder Alu erhältlich. Welcher Träger sich für ein Auto eignet, hängt von den jeweiligen Befestigungsmöglichkeiten am Fahrzeug ab. Die meisten SUVs besitzen bereits eine vormontierte Dachreling - entweder offen zum Umfassen oder geschlossen als eine Art Schiene. Da es verschiedene Relingtypen gibt, gilt es beim Kauf des Trägers besonders darauf zu achten, dass der Träger auch zur Reling passt.

In jedem Fall sollten die Träger nicht breiter als das Auto selbst sein. Wer sich bezüglich der Breite des Fahrzeugs unsicher ist, kann diese in der Zulassungsbescheinigung unter Ziffer 19 nachsehen.

Der Rucksack fürs Auto

Heckboxen erweitern das Kofferraumvolumen beträchtlich und eignen sich besonders, um nasse bzw. sperrige Transportgüter auf einem Ausflug in die Berge oder zu anderen gepäckintensiven Aktivitäten unterzubringen. Herkömmliche Boxen besitzen in der Regel zwischen 200 und 300 Liter Fassungsvermögen. Während sich zum Transport länglicher Gepäckgegenstände wie zum Beispiel Skiern eine Dachbox empfiehlt, eignet sich eine Heckbox vor allem für kompaktes Gepäck. Gegenüber der länglichen Dachbox hat sie den Vorteil, auch bei einem höheren Fahrzeug problemlos be- und entladen werden zu können. Sie benötigt zudem weniger Lagerraum. Niedrige Decken in Hotelgaragen oder auf überdachten Abstellplätzen stellen mit einer Heckbox ebenfalls kein Hindernis dar. Voraussetzung für die Anbringung ist eine Anhängerkupplung. Montiert wird der "Autorucksack" entweder auf einem Fahrradheckträger oder einem speziell dafür vorgesehenen Grundträger, der meist mit der Heckbox mitgeliefert wird.

Einige wesentliche Dinge müssen bei der Verwendung eines solchen Platzwunders berücksichtigt werden. Bei der Beladung der Heckbox sollte die Stützlast der Anhängerkupplung, also das Gewicht des Grundträgers plus das Leergewicht der Box plus Gewicht der Ladung, nicht überschritten werden. Zudem verändern sich die Länge und der Fahrzeugschwerpunkt des SUVs beim Anbringen einer Heckbox.

Dennis Tuczay

Unsere Partner
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