Franken
Verkehrschaos droht

Stau: Höhepunkt der Reisewelle - ADAC erwartet "eines der schlimmsten Reisewochenenden"

Es wird wohl eines der schlimmsten Reisewochenenden in diesem Jahr. Alle Bundesländer bis auf Bayern und Baden-Württemberg haben bereits Sommerferien - und jetzt bremst auch noch das Wetter den Verkehr zusätzlich aus. Auch auf der A3, der A7 und der A9 ist mit Staus zu rechnen.
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Viel Verkehr, Staus, volle Züge - und dann bremst auch noch das Wetter den Verkehr zusätzlich aus: Mit dem Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ist der Sommerreiseverkehr endgültig angerollt.

Auf den Autobahnen in Bayern rechnet der ADAC mit unzähligen Staus

Vor allem auf den Straßen in und um NRW sowie in Bayern, Hessen und Niedersachsen meldete der ADAC unzählige Staus. Damit waren vor allem bei den Autofahrern in den Süden und in Richtung Nord- und Ostsee gute Nerven gefragt.

Auf diesen Autobahnen und Straßen müssen Sie mit Staus rechnen

 

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A1/A3/A4 Kölner Ring
  • A1 Bremen - Hamburg -Puttgarden
  • A2 Oberhausen - Hannover - Berlin
  • A3 Köln - Frankfurt - Nürnberg
  • A4 Erfurt - Dresden - Görlitz
  • A5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
  • A6 Metz/Saarbrücken - Kaiserslautern - Mannheim
  • A7 Hamburg - Flensburg
  • A7 Hamburg - Hannover und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe - Stuttgart - München -Salzburg
  • A9 Berlin - Nürnberg - München
  • A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A93 Inntaldreiceck - Kufstein
  • A95/B2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

 

In Nordrhein-Westfalen bildeten sich nach der Zeugnisabgabe an die rund 2,5 Millionen Schüler bis zum frühen Nachmittag die ersten Staus vor allem auf der A3 bei Duisburg in Richtung Niederlande und im Raum Hagen auf der A45, wie ein Sprecher von Straßen.NRW erklärte. Autofahrer sollten sich in NRW zudem auf Aquaplaning einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor schweren Gewittern mit Hagel im Laufe des Nachmittags. Auch in Franken gibt es aktuelle Gewitterwarnungen. In unserem Unwetterticker halten wir Sie dazu stets auf dem Laufenden.

Auch die Bahn ist ausgelastet

Auch Zugreisende mussten bereits am Freitag Geduld mitbringen. Zusätzlich zu den Urlaubern waren auch die Wochenendpendler unterwegs. Die Auslastung in den Fernzügen war entsprechend hoch. Die Bahn hatte sich eigenen Angaben zufolge auf volle Züge an den reisestarken Tagen vorbereitet. "Alles, was rollen kann, rollt", sagte eine Bahnsprecherin dazu. Im Südwesten wurde der Bahnverkehr durch Blitzeinschläge am Morgen zusätzlich ausgebremst. Auf der zentralen Rheintalstrecke zwischen Offenburg und Karlsruhe mussten die Reisenden wegen gestörter Stellwerke Verspätungen und Zugausfälle hinnehmen, die sich teils bis weit in den Nachmittag auswirkten.

Am Frankfurter Flughafen hatte am Freitagnachmittag zudem ein heftiges Gewitter die Abfertigung verzögert. Zudem meldete der Flughafen vereinzelte Flugausfälle.

ADAC: In Richtung Süden wird es besonders schlimm

Experten erwarten den Höhepunkt der Reisewelle für das Wochenende. Der ADAC erwartet "eines der schlimmsten Reisewochenenden". Mit viel Verkehr rechnet der Verkehrsclub vor allem auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee sowie auf den Weg in den Süden. Autofahrer, die über Österreich in den Süden wollen, müssen zudem Fahrverbote auf Ausweichstrecken im Großraum Innsbruck sowie im Bundesland Salzburg beachten. Bei der Fahrt zurück in die Heimat müssen sich Autofahrer an der Grenze nach Deutschland auf lange Wartezeiten bei den Einreisekontrollen einstellen. Ob es sich lohnt einen Stau zu umfahren, sehen Sie hier im Video.

Wer in den Urlaub fliegt, muss vor allem am Sonntag möglicherweise mehr Zeit einplanen. Der größte NRW-Flughafen Düsseldorf rechnet nach eigenen Angaben allein an diesem Tag mit rund 90.000 Reisenden. Nach dem Ferienbeginn an Rhein und Ruhr haben fast alle Bundesländer schulfrei - bis auf Bayern und Baden-Württemberg.

Symbolfoto: David Young/dpa

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