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Strafzettel im Supermarkt bezahlen: Das steckt hinter dem Pilotprojekt

In Köln ist ein Pilotprojekt angelaufen: Verbraucher können nun im Supermarkt ihren Strafzettel bezahlen.
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Projekt "Knöllchen mit dem Einkauf an der Kasse bezahlen"
Auch bei "REWE": In Köln ist ein Pilotprojekt gestartet. Verbraucher können Strafzettel dort nun im Supermarkt bezahlen. Foto: Henning Kaiser/dpa

Falschparker in Köln können ihre Knöllchen künftig einfach mit ihrem restlichen Einkauf an einer Supermarktkasse begleichen. Die Stadt startete am Mittwoch ein entsprechendes Pilotprojekt. Dem "Städte- und Gemeindebund" ist keine andere Kommune bekannt, in der so ein System bereits praktiziert wird.

Wer falsch geparkt hat, bekommt in Köln nun neben allen anderen Angaben zu seinem Fehlverhalten auch einen Barcode zugestellt, wie man ihn zum Beispiel von Pfandbons kennt. Beim Einkaufen kann man diesen an der Ladenkasse einscannen lassen und das sogenannte Verwarn-Geld bezahlen - eine Überweisung ist dann nicht mehr notwendig. Möglich ist der Geldtransfer bei bundesweit mehr als 12.000 teilnehmenden Filialen des Einzelhandels.

Strafzettel: Knöllchen können bei REWE bezahlt werden

Für das Projekt hat sich die Stadt mit dem Unternehmen "Cash Payment Solutions" zusammengetan, das das Händlernetz mitbringt. Der Pilotbetrieb, der zunächst nur "Verwarngelder für Parkverstöße" abdeckt, ist für ein Jahr geplant. Perspektivisch ist denkbar, dass das System auf weitere Verwaltungsbereiche ausgeweitet werden könnte.