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Fernbusse

Konkurrenz für FlixBus: Blablacar startet Fernbus-Angebot in Deutschland - mit unglaublich niedrigen Preisen

Der Mitfahrdienst Blablacar weitet sein Angebot auf Fernbusse aus und macht dem Quasi-Monopolisten Flixbus damit Konkurrenz. Ab Ende Juni sollen 17 deutsche Städte angesteuert werden. Doch allein dabei soll es nicht bleiben.
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Bekommt FlixBus bald Konkurrenz? Mitfahranbieter Blablacar startet Fernbus-Angebot zu unschlagbaren Preisen. Foto: Andreas Arnold/dpa
Bekommt FlixBus bald Konkurrenz? Mitfahranbieter Blablacar startet Fernbus-Angebot zu unschlagbaren Preisen. Foto: Andreas Arnold/dpa

Konkurrenz für "Flixbus": Der Mitfahrdienst "Blablacar" bietet ab dem 24. Juni 2019 Fernbusfahrten in Deutschland an. Seit diesem Montag (10. Juni 2019) sind die Tickets dafür buchbar. Die roten "Blabla-Busse" werden zunächst auf fünf Linien 17 Städte unterwegs sein, darunter die Strecken Hamburg - Düsseldorf und Frankfurt/Main - Berlin.

Blablacar macht Flixbus mit Fernbus-Angeboten Konkurrenz

2013 wurde der deutsche Fernbusmarkt liberalisiert: Dauerhaft durchsetzten konnte sich allerdings nur das damalige Start-Up "Flixmobility" aus München mit seinen grünen Bussen. Fast konkurrenzlos beherrschen sie seitdem die deutschen Straßen: Über 500 Ziele bedient Flixbus in Deutschland und ist auch in 27 weiteren Ländern vertreten. Das berichtet die taz.

Auch die französische Firma Blablacar begann als Start-Up - und ist inzwischen in 22 Ländern aktiv. Der Mitfahrdienst macht Flixbus nun eine Kampfansage: Ab dem 24. Juni will Blablacar Fernbusfahrten in ganz Deutschland anbieten - und das für 99 Cent. Die Kunden freut das, aber für Flixbus könnte die Mitfahrzentrale zu einem ernsthaften Konkurrenten werden.

Auch internationale Fernbus-Strecken sollen angeboten werden

Blablacar hat im Juni das Fernbusgeschäft "Ouibus" übernommen, das von der französischen Staatsbahn SNCF betrieben wurde. Wie Flixbus betreibt Blablabus keine eigenen Fahrzeuge, sondern organisiert und vermittelt Fahrten regionaler Busunternehmen.

Der deutsche Fernbusmarkt war auf inländischen Verbindungen zuletzt kaum noch gewachsen. Vielversprechender waren internationale Verbindungen - und hier setzt auch Blabla-Bus an. Laut einer Sprecherin will die Firma bis Ende des Jahres in Deutschland und den Benelux-Ländern, 60 Ziele anbieten. Zudem ist geplant, Fahrgäste über Mitfahrangebote im Auto zu den Bussen zu lotsen, berichtet Spiegel Online.

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ln/tu

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