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München
Unfallstatistik

Landesamt veröffentlicht Unfallstatistik: Zahl der Verkehrstoten in Bayern auf historischem Niveau

Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Die Anzahl der Unfälle insgesamt hat indes zugenommen, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilte.
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Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Starben 2018 noch 618 Menschen auf den Straßen, waren es 2019 nur noch 541. Symbolfoto: benjaminnolte / Adobe Stock
Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Starben 2018 noch 618 Menschen auf den Straßen, waren es 2019 nur noch 541. Symbolfoto: benjaminnolte / Adobe Stock

Unfälle auf Bayerns Straßen mit historischem Tiefstwert: Im vergangenen Jahr sind auf bayerischen Straßen 541 Menschen ums Leben gekommen. Das sei der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnung der Unfallstatistik im Jahr 1950, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Donnerstag (20. Februar 2020) mit.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erklärte dazu, damit habe man das vorrangige Ziel des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms "Bayern mobil - sicher ans Ziel" erreicht, bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten auf unter 550 zu senken.

2011, als das Programm an den Start ging, waren noch 780 Verkehrsteilnehmer auf Bayerns Straßen gestorben, im Jahr 2018 schon nur noch 618. Man werde weiter hart daran arbeiten, die Straßen noch sicherer zu machen, sagte er.

417.000 Unfälle in Bayern: Mittelfranken auf Platz 3

Dafür ist im vergangenen Jahr die Zahl der Verkehrsunfälle gestiegen, wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilte. Insgesamt gab es rund 417.000 Unfälle, im Vorjahr waren es rund 410.000.

Die mit Abstand meisten Unfälle passierten in Oberbayern (23.905), gefolgt von Schwaben (10.449) und Mittelfranken (9.021).

Die meisten Todesopfer gab es ebenfalls in Oberbayern (184), danach folgen Niederbayern (70), Schwaben (69) und Mittelfranken (67).

Hauptunfallursache seien auch im vergangenen Jahr überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen, sagte Herrmann. Insgesamt sind im Freistaat 10,2 Millionen Kraftfahrzeuge registriert (plus 1,8 Prozent).

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