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Service im Winter

Eiskalt erwischt: So verhindern Sie Schäden an Haus und Hof in der kalten Jahreszeit

Der Wintereinbruch ist eine harte Belastungsprobe für Immobilien. Schnee und niedrige Temperaturen machen nicht nur der Hausfassade zu schaffen. Ohne entsprechende Vorsorge kann auch der Innenbereich Schaden nehmen.
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Eiszapfen sollten entfernt werden, da sie Gefahr für Leib und Wohl sind. Foto: Armin Weigel/ dpa
Eiszapfen sollten entfernt werden, da sie Gefahr für Leib und Wohl sind. Foto: Armin Weigel/ dpa

Innen- und Außenbereich sind bei plötzlichen Witterungseinbrüchen, ohne ausreichende Vorbereitung, nicht geschützt. Deshalb gilt: Das Haus frühzeitig wetterfest zu machen, um mögliche Schäden zu verhindern.

Schwachstelle 1: Das Dach

Maximale Traglast des Daches:

Jeder Hausbesitzer sollte die maximale Traglast seines Daches kennen. In Fall vom massiven Schneefall kann es sonst zu Einstürzen kommen. Nachzulesen ist die Traglast im Sicherheitsnachweis für das Haus. Spätestens wenn diese erreicht ist muss das Dach geräumt werden.

Bei der Berechnung der Masse muss man jedoch nicht nur auf die Menge achten, sondern auch auf die Zusammensetzung des Schnees. Zehn Zentimeter nasser Schnee können bereits 40 Kilogramm pro Quadratmeter wiegen, dagegen Pulverschnee nur zehn bis fünfzehn Kilogramm. Ein dicke Eisschicht kann bis zu 90 Kilogramm pro Quadratmeter auf die Waage bringen.

Das Dach von Schnee zu befreien ist gefährlich und keine Arbeit für Hausbesitzer oder Hausmeister. In der Regel verständigt man Dachdecker die sich dieser Problematik annehmen. Bei Notfällen kann auch die Feuerwehr verständigt werden, jedoch fallen hier Gebühren an.

Eiszapfen am Dachüberstand oder Balkon

Über Nacht, im Wechsel von Schneefall und Tauwetter, können Eiszapfen massiv und schwer werden. Diese müssen umgehend entfernt werden, da sie abbrechen und dadurch Autos oder Fußgänger verletzen könnten. In beiden Fällen haftet der Hausbesitzer!

Schwachpunkt 2: Fenster und Fassade

Fassade:

Schneeverwehungen sollten vor allem an Gebäudeecken sowie vor Terrassen- und Balkontüren entfernt werden. Bei Tauwetter dringt das Schmelzwasser unter die Tür ins Haus und durchfeuchtet das ganze Mauerwerk, Boden und Belag.

Fenster:

Fenster sind Eingangstore für Feuchtigkeit, deshalb sollten sie vor der kalten Jahreszeit gepflegt und gewartet werden. Die Wartung ist relativ simpel, da ein Pflegemittel die Verdichtungen vor Rissen und Vereisungen schützt. Die am Fenster vorhandenen Beschläge sollten geölt und gegebenenfalls nachjustiert werden.

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Schwachstelle 3: Rohrsysteme

Leitungen in den Außenbereich

Um Rohrbrüche zu verhindern, müssen alle Leitungen die vom Haus in den Außenbereich verlaufen, entleert und abgedreht werden. Falls Restwasser in einen Rohr vorhanden ist, kann das Wasser im Winter gefrieren und für einen Rohrbruch sorgen. Jedoch stellt sich oft folgende Problematik heraus: So lange der Frost noch herrscht bleibt ein Rohrbruch meist unbemerkt, da das Eis die Leitungen noch dicht hält. Taut es jedoch auf fließt das Wasser ungehemmt in den Garten oder ins Haus. Oftmals resultieren unangenehm hohe Wassergebühren und schlimmstenfalls gravierende Spätfolgen für das Gebäude.

Heizungen und Wasserleitungen im Haus

Bei Bewohnern die beispielsweise länger im Urlaub sind können Schäden bei Wasserleitungen und Heizungsrohren entstehen. Ist die Heizung bei der Abstinenz zu niedrig oder gar ausgeschaltet, können die Rohre zufrieren und platzen. Geraten wird, die Heizung, entsprechend der Bedienungsanleitung die Winterabsenkung, einzustellen. Besser ist es höhere Temperaturen zu wählen als zu niedrige, dass gilt besonders bei Räumen die nach den Urlaub wieder genutzt werden sollen. Das Hochheizen kann unter Umständen energieintensiver sein als ein Durchheizen mit geringerer Temperatur.

Die Heizung ganz abzustellen, ist meist der falsche Weg. Eine Alternative könnte eine Befüllung mit Frostschutzmittel sein. Bei Abwesenheit kann die Heizung auf Frostschutz eingestellt werden. Wichtig ist, dass im Haus jeder Heizkörper bei Bedarf noch durchströmt wird.

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