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E-Autos

Gebrauchte E-Autos: Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Elektronisch betriebene Autos erhalten immer stärker Einzug in den deutschen Straßenverkehr. Die erste Generation der umweltfreundlichen Vehikel wechselt schon den Besitzer. Somit sind die kleinen Flitzer mittlerweile auch schon als erschwingliche Gebrauchtwagen zu finden. Aber gibt es dabei Unterschiede zum „herkömmlichen“ Gebrauchtwagenkauf? Worauf muss bei diesen Modellen besonders geachtet werden? Auto.inFranken.de hat die wichtigsten Fakten zusammengestellt.
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Elektro-Autos sind derzeit in aller Munde. Aber wer sich auf die Suche nach einem gebrauchten Modell macht, sollte ein paar Besonderheiten beachten.
Elektro-Autos sind derzeit in aller Munde. Aber wer sich auf die Suche nach einem gebrauchten Modell macht, sollte ein paar Besonderheiten beachten. Foto: Stux/pixabay.com

Die Autos mit Elektromotor werden immer beliebter. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist die Anzahl allerdings noch relativ überschaubar. Und das, obwohl die Preise relativ stabil sind und der Werteverlust derzeit noch geringer ist als, als bei den Verbrennern.

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Achtung beim Gebrauchtwagenkauf: Der Akku ist die Achillesferse

Was ein gebrauchtes E-Auto so schwierig macht, das ist die Batterie. Wie der Akku beim Smartphone büßt auch sie mit der Lebensdauer an Leistung ein. „Man kann halt nicht hinein schauen“, sagt Hans-Georg Marmit von der Sachverständigenvereinigung KÜS. Er rät deshalb zu einem ziemlich aufwendigen Programm bei der Probefahrt: „Einmal voll aufladen und dann komplett leer fahren, um die Reichweite zu ergründen und diese dann mit dem angegeben Wert des Herstellers vergleichen“. Und als wäre das nicht schon aufwendig genug, sollte man auch noch die unterschiedlichen Lademöglichkeiten testen, gibt der Experte zu bedenken.

Darüber hinaus wird der sogenannte „State of Health“, also der Gesundheitszustand des Akkus, von der Bordelektronik individuell ermittelt und gespeichert. Der Hersteller kann diese auslesen, so Marmit. „Dieses Protokoll sollte man sich auf jeden Fall vom Händler holen.“ Aber beim privaten Weiterverkauf ist der Zugriff schwer, selbst wenn erste Drittanbieter ebenfalls damit werben, diese Protokolle zu entschlüsseln.

Weil das alles ein Aufwand ist, auf den sich nur wenige Käufer und Verkäufer einlassen dürften, hat Maarten Baljet, Geschäftsführer von BF Analytics, einen anderen Rat parat: Käufer und Verkäufer sollten eine Garantie für die Mindestleistung des Akkus vereinbaren, um alle Unwägbarkeiten auszuräumen und Sicherheit zu schaffen.

Ein maroder Akku kann teuer werden

Wo man bei konventionellen Gebrauchten auch mal Reparaturen in Kauf nimmt, sollte man beim E-Auto zumindest in Sachen Akku keine Kompromisse machen. Selbst ein Austauschmotor ist bei herkömmlichen Verbrenner-Motoren ein Schnäppchen, verglichen mit einem neuen Akku. Technisch ist das zwar bei den allermeisten Fahrzeugen möglich, wirtschaftlich gesehen aber eher fragwürdig.

Auch beim E-Autokauf gilt: Die klassischen Verschleißteile sollten gecheckt werden

Während der Akku eine große Unbekannte ist, sind E-Autos sonst in der Regel besser in Schuss: „Der Verschleiß der mechanischen Komponenten ist viel geringer als bei einem vergleichbaren Benziner oder Diesel“, sagt Restwert-Experte Dieter Fess von BF Forecast und lobt vor allem die Bremsen, die der Rekuperation sei Dank seltener benutzt werden.

Trotzdem ist auch bei einem E-Auto der übliche Check angeraten, gibt Marmit zu bedenken: „Abnutzung, Korrosion, Unfallschäden und Lücken im Serviceheft sind vom Antrieb unabhängig.“

E-Auto kaufen – gewusst wie

Die akkubetriebenen Autos sind für viele noch eine große Unbekannte. Gerade beim Kauf von gebrauchten Modellen weiß man nie so richtig, was man bekommt. Mit ein paar einfachen Checks lässt sich aber dem Zustand der Karosse gut einschätzen.

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Thomas Geiger / dpa

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