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E-Mobilität auf zwei Rädern

E-Bikes sind ein attraktives Fortbewegungsmittel, das Körper und Umwelt entlastet.
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Foto: Fotolia/Patrizia Tilly
Foto: Fotolia/Patrizia Tilly

E-Bikes sind auf dem Vormarsch. Man sieht sie in der Stadt, auf dem Land und auf vielen Radwegen. Immer mehr Menschen kommen in den Genuss der E-Mobilität auf zwei Rädern. Und das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun. Die Räder mit Elektroantrieb sind praktisch im Alltag, nachhaltig für die Umwelt und erleichtern die Fortbewegung für Jung und Alt.

E-Bike ist nicht gleich E-Bike. Bei Rädern mit Elektroantrieb unterscheidet man in zwei Produktkategorien: Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs unterstützen nur, wenn man in die Pedale tritt. Dementgegen fahren E-Bikes auch ohne Pedalunterstützung. Generell werden mehr Pedelecs als E-Bikes auf dem Markt vertrieben. Der Begriff steht für Pedal Electric Cycle - das heißt, das Rad bewegt sich nur durch die Pedalunterstützung fort. E-Bikes wiederum fahren auch auf Knopfdruck, ohne dass die Pedale betätigt werden müssen.

Im Unterschied zu Pedelecs sind E-Bikes ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h zulassungspflichtig. Grundsätzlich werden Pedelecs rechtlich als Fahrräder eingestuft - Voraussetzung: mit limitierter Tretunterstützung. Die Unterstützung des Motors schaltet sich ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h selbst ab. Für diese Pedelecs gibt es keine Helmpflicht und man braucht in diesem Fall auch keine Fahr- oder Betriebserlaubnis. Sogenannte S-Pedelecs, die bis zu 45 km/h fahren können, brauchen demgegenüber eine Nummerntafel und setzen eine Helmpflicht voraus.

Verkaufszahlen sind gestiegen

In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach E-Rädern rasant angestiegen. Die Räder mit Elektromotor sind sehr beliebt bei den Deutschen. Erst im vergangenen Jahr haben die Verkäufe ein Rekordhoch erreicht. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland rund 980.000 E-Räder verkauft - 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zweirad-Industrie-Verband geht davon aus, dass man zukünftig mit einem anhaltenden Marktanteil zwischen 30 und 35 Prozent rechnen kann - Tendenz steigend.

Alternative zum Auto

E-Räder bieten sehr viel Komfort für Mensch und Umwelt. Egal ob für den kurzen Einkauf in der Stadt, eine entspannte Tour ins Grüne oder längere Touren über mehrere Tage - E-Räder entlasten ihre Nutzer. Dabei kommt es nicht darauf an, wie alt oder fit man ist. E-Räder sind ein Fortbewegungsmittel, das teilweise als Alternative zum Pkw angesehen werden kann. Im wahrsten Sinne des Wortes verspricht das Fahren mit dem Motor einen entspannten Drive.

Interessant ist am Aufkommen der Elektroräder, dass der Trend von Best-Agern auf die jüngere Generation übergegangen ist. Das E-Rad ist ein geräuschloses, flexibles, Platz sparendes und gesundes Fortbewegungsmittel für jede Altersklasse. Natürlich ergibt die Nutzung eine umweltfreundliche Bilanz. Besonders für Strecken zwischen fünf und 20 Kilometer lohnt es sich, auf ein E-Rad zurückzugreifen. Es erweitert den Aktionsradius des konventionellen Fahrrades. Der tägliche Einkauf im nahe gelegenen Supermarkt muss nicht mehr mit dem Auto erledigt werden, denn das E-Rad ermöglicht einen entspannten Transport von schweren Einkäufen. Für Bewohner in vielbefahrenen Städten mit hohem Stauaufkommen lohnt es sich besonders, auf das E-Rad zurückzugrei fen.

Die Vorteile im Überblick

Wer sich beispielsweise ein Pedelec anschafft, kann große Distanzen leichter überwinden - und so völlig schweißfrei und entspannt auf der Arbeit ankommen. Hinzu kommt, dass sich mit dem E-Rad auch Lasten leichter transportieren lassen. Für die passionierten Radsportler: Bergauf schieben ist passé. Mit dem E-Rad lassen sich Hindernisse oder Höhenunterschiede bei der Radtour am Wochenende mit Leichtigkeit überwinden. Auch das Thema Gegenwind hat sich damit mehr oder weniger er le digt.

Wirkung auf die Umwelt

In Zeiten von Feinstaubdebatte, verstopften Straßen und der CO2-Problematik ist es nachvollziehbar, dass das Rad eine gute Alternative zum Auto ist. Man ist in vielen Städten mit dem Rad schneller unterwegs als mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade Pedelecs können im städtischen Verkehr mit dem Pkw bestens konkurrieren. Die Reichweite, Wendigkeit und Flexibilität überzeugen - zumal man nicht lange nach einem Parkplatz Ausschau halten muss.

Im Hinblick auf die Umwelt lässt sich festhalten, dass der Umstieg vom Pkw auf das E-Rad beträchtlich Emissionen einspart. Dennoch entstehen kleine Emissionsmengen im Vergleich zum konventionellen Rad. Das Laden des Akkus erzeugt natürlich Emissionen. Allerdings entspricht die Energiemenge, die ein Pedelec für eine Strecke von zehn Kilometern benötigt, in etwa der Energie, die erforderlich ist, um 700 Milliliter Wasser bei Raumtemperatur zum Kochen zu bringen. Ein weiterer Punkt ist, dass die vermehrte Nutzung sowohl von E-Rädern, öffentlichen Verkehrsmitteln als auch beispielsweise E-Rollern zu mehr Flächenkapazität beiträgt. Das schafft nicht nur einen Flächengewinn, sondern steigert auch die Aufenthaltsqualität in Städten. E-Räder haben den gleichen Platzverbrauch wie klassische Fahrräder und ermöglichen kurze Wege, schnelle Mobilität und geringe Geräuschemission.

Melissa Hiller

Unsere Partner

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