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Ratgeber

Katzenstreu, Spülmittel und Essig: Kuriose Tipps für eisfreie Autoscheiben

Die kalte Jahreszeit ist da und mit ihr auch die vereiste Windschutzscheibe, die in den frühen Morgenstunden ein Problem für viele Autofahrer darstellt. Wenn das Eis auf der Scheibe nicht gründlich entfernt ist, gefährden Sie andere Verkehrsteilnehmer. Zudem laufen Sie Gefahr ein hohes Bußgeld zahlen zu müssen. Das lässt sich mit diesen praktikablen aber auch kuriosen Tipps verhindern.
 
Eiskratzen muss nicht immer sein. Es gibt auch Alternativen. Foto: Dominic Buckreus
Eiskratzen muss nicht immer sein. Es gibt auch kuriose Alternativen. Foto: Dominic Buckreus

Das Freikratzen der Windschutzscheibe in den frühen Morgenstunden ist wohl mit einer der unangenehmsten Tätigkeiten zur kalten Jahreszeit. Noch schlimmer ist es, wenn die Scheibe im Innenraum vereist ist. Oftmals entsteht dadurch das Gefühl, es würde im Auto schneien. Wie sich sämtliche Probleme mit vereisten Scheiben vermeiden lassen, erfahren Sie hier. 

Das Grundproblem vereister Scheiben im Innenraum ist die hohe Luftfeuchtigkeit. Es gilt daher diese nicht zu begünstigen. Die Top 3 der kuriosesten Geheimtipps gegen die vereisten Scheiben haben wir hier für Sie zusammengefasst. 

Vereister Innenraum: Drei kuriose Tipps

  • Tipp 1: Zeitungspapier: Zeitungspapier auf das Armaturenbrett oder auf die Fußmatten legen – das nimmt die Luftfeuchtigkeit auf und die Scheibe bleibt innen eisfrei. 
  • Tipp 2: Salzwasser: Die Scheibe am Abend zuvor mithilfe eines Schwamms mit Salzwasser, Essigwasser oder Spülmittel abwischen. Solche Mischungen verhindern, dass sich überhaupt Eis bildet.
  • Tipp 3: Katzenstreu: Ja richtig gehört: Einfach ein kleines Schälchen Katzenstreu im Wagen deponieren – auch das bindet die Luftfeuchtigkeit (natürlich gibt es auch für Nicht-Katzenbesitzer Autoluftentfeuchter, die den gleichen Zweck erfüllen, aber teurer sind). Glücklich also der, der eine Katze hat! 

Laut der ZAPF GmbH sind diese Tipps, die sinnvollsten im Umgang mit vereisten Scheiben. Sie nennen aber auch eine andere effiziente Alternative: die Betonfertiggarage. Denn von Grund auf leichter wird das ganze Eiskratzen natürlich, wenn man eine Garage besitzt. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Vor allem die Betonfertiggaragen sorgen für ein hervorragendes Raumklima, damit es gar nicht erst zu vereisten Stellen kommt. Zudem sind sie auch eine preiswertere Variante als gemauerte Garagen. Also eine Win-Win-Situation. 

Markus Hölzl von der ZAPF GmbH, einer der führenden Hersteller für Betonfertiggaragen in Deutschland, erklärt den primären Vorteil von Betonfertiggaragen: "Zum einen halten die Betonwände – auch wenn die Garage nicht beheizt wird – einen Teil der Kälte vom Auto ab. Zum anderen herrscht in einer Betonfertiggarage eine niedrigere Luftfeuchtigkeit als im Freien, die das Vereisen ebenfalls verhindert.“ Seit über 40 Jahren produziert der Garagen-Spezialist mit Sitz in Bayreuth Betonfertiggaragen und weiß, dass der massive Baustoff Beton selbst bei extremer Kälte und Hitze sehr träge reagiert. 

Niedrigere Luftfeuchtigkeit: Betonfertiggaragen 

Die gute Klima-Ausgleichswirkung der Betonfertiggaragen, wie den Garagen von ZAPF, sorgt außerdem für einen permanenten Luftaustausch und dafür, dass feuchte Luft aus der Garage nach außen transportiert wird. "Auch wenn das Auto regennass oder mit etwas Schnee bedeckt in die Garage gestellt wird, kann es über Nacht trocken“, erklärt Hölzl. Das schützt nicht nur vor Eisbildung, sondern beugt auch Rost und Korrosion vor.  Außerdem ist der feste Stahlbeton besonders witterungsbeständig und kann auch hohe Schneelasten auf dem Dach aushalten.

Was passiert, wenn du dein Auto nicht vor Schnee befreist, kannst du hier nachlesen.