Tomate, Gurke, Schinken, Brot: Knapp 13 Millionen Tonnen Lebensmittel – fast ein Drittel aller produzierten Nahrung – warfen die Haushalte in Deutschland 2019 in den Müll. Dabei können viele dieser Lebensmittel durch die richtige Lagerung, auch durch Einfrieren, gut haltbar gemacht werden und damit länger genießbar bleiben. Aber nicht alle Lebensmittel gehören ins Tiefkühlfach.

inFranken.de stellt 11 Lebensmittel vor, die Sie vielleicht auch schon mal in die Gefriertruhe gelegt haben, die aber auf keinen Fall dort hineingehören - und zwar aus verschiedenen Gründen. Hier sind 11 Lebensmittel, die Sie niemals einfrieren sollten.

Auch interessant: Zahlreiche Lebensmittel lassen sich problemlos einfrieren und dadurch länger haltbar machen. Hier sind 8 Lebensmittel, die Sie ohne Bedenken in Ihre Tiefkühltruhe legen können.

11 Lebensmittel, die Sie nicht einfrieren sollten

Kartoffeln

Pommes oder gebackene Kartoffelecken sind damit nicht gemeint, denn diese sind verarbeitet und können ins Gefrierfach. Allerdings sollten Sie rohe Kartoffeln nicht in die Gefriertruhe stecken. Sie werden nach dem Auftauen matschig und verändern auch ihren Geschmack. Ein kühler, trockener und dunkler Ort, zum Beispiel die Speisekammer, eignet sich hierfür viel besser.

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Knoblauch

Knoblauch kann man einfrieren, allerdings verliert er dadurch an Geschmack. Auch der Kühlschrank, entgegen weit verbreiteter Annahme, ist kein geeigneter Ort für das Gemüse. Besser ist es, den Knoblauch bei Zimmertemperatur in einem gut gelüfteten Raum aufzubewahren. Dadurch bleibt die Knolle bis zu 12 Monate haltbar.

Obst und Gemüse

Nicht jedes Obst und Gemüse lässt sich einfrieren. Insbesondere wasserhaltige Gemüse- und Obstsorten gehören keinesfalls in die Tiefkühltruhe. Dazu gehören Tomaten, Bananen, Gurken, Südfrüchte wie Wassermelonen und Beeren. Wenn Früchte und Gemüse auftauen, sind sie matschig und damit kein Genusserlebnis mehr.

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Milchprodukte

Sahne, Quark, Frischkäse, Schmand, Sour-Cream, Vollmilch und Co.: Milchprodukte, besonders die mit einem hohen Fettgehalt, sind nach dem Auftauen flockig oder krümelig. Einfrieren ist also keine gute Idee. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) sagt übrigens noch lange nicht, ob eine Speise noch genießbar ist oder nicht. Hier sollten Sie Ihrem Geschmacks- und Geruchssinn vertrauen. Unser separater Artikel verrät Ihnen, wie lange unterschiedliche Lebensmittel wirklich haltbar sind - auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.

Wein

Im Gegensatz zu Bier, dass sie getrost für eine halbe Stunde ins Gefrierfach zum Kühlen legen können, sollten Sie Wein keinesfalls dort lagern - auch nicht kurz. Der Wein verliert sonst an Geschmack. Übrigens gehört Rotwein weder in die Gefriertruhe noch in den Kühlschrank. Rotwein sollte innerhalb weniger Tage nach dem Öffnen getrunken werden, ansonsten eignet er sich noch zum Kochen von Soßen und Suppen.

Eier

In die Gefriertruhe gehören Eier nicht. Bei rohen Eiern kann die Schale platzen, und gekochte Eier erhalten eine gummiartige Konsistenz. Übrigens: Rohe Eier sind ungekühlt etwa 18-20 Tage haltbar. Im Kühlschrank verlängert sich diese Frist um zwei bis vier Wochen.

Roher Biskuit- und Brandteig

Rohen Biskuit- und Brandteig sollten Sie nicht einfrieren. Bei bereits verarbeitetem Biskuit- und Brandteig ist das hingegen kein Problem. Genauso gut kann roher Mürbeteig, Blätterteig und Hefeteig bedenkenlos eingefroren werden. Generell lassen sich Backwaren gut einfrieren.

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Gekochte Nudeln

Gekochte Nudeln einzufrieren sollten Sie nicht per se ausschließen. Allerdings ist viel dabei zu beachten und der Aufwand lohnt sich normalerweise dafür nicht, da die Nudeln sowieso ein paar Tage im Kühlschrank halten. Wir raten also davon ab, Nudeln einzufrieren, da sie sonst nach dem Auftauen matschig werden können.

Gelatinehaltige Speisen

Vom Einfrieren von gelatinehaltigen Speisen wie Torten oder anderen Süßspeisen wird abgeraten. Durch das Einfrieren geht die Bindekraft der Gelatine verloren, wodurch sie flüssig wird. Am besten ist es, Pudding oder Torten im Kühlschrank zu lagern und dann innerhalb weniger Tage zu verzehren.

Blattsalate

Kopfsalat, Feldsalat oder Eisberg werden matschig und ungenießbar nach dem Auftauen. Genauso ist es mit dem Blattspinat, allerdings ist er durch das anschließende Kochen noch genießbar. Empfehlen können wir das Einfrieren aber nicht.

Käse

Vom Einfrieren von Käse wird generell abgeraten. Weichkäse wird nach dem Auftauen matschig, Frischkäse flockt aus. Hartkäse, wie zum Beispiel Parmesan, können Sie hingegen auch in der Tiefkühltruhe lagern.

Fazit

Zahlreiche Lebensmittel gehören nicht ins Tiefkühlfach. Durch richtige Lagerung sind viele dieser Lebensmittel auch deutlich länger haltbar.

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