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Der Payback-Check: Was kann das Bonus-System?

Fast jeder wurde an der Kasse schon einmal danach gefragt, viele nutzen es: Payback. Doch was kann das Bonus-System? Wie funktioniert es und was hat es mit den Punkten und Sonderaktionen auf sich? In diesem Artikel beantworten wir Fragen rund um Payback. Auch die wichtigste: Lohnt es sich?
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Karte, Geld, Einkaufen, Shopping
Sammeln Sie Payback-Punkte? Foto: mohamed_hassan/pixabay.com.

Sammeln Sie Punkte? So oder so ähnlich wird man tagtäglich an den Kassen Deutschlands gefragt, ob man eine Payback-Karte besitzt. Mittlerweile kennen mindestens acht von zehn Deutschen dieses Bonus-System, und mehr als 30 Millionen nutzen es.

Doch was steckt hinter dem Bonus-Programm? Wie profitieren die Kunden davon? Ob Punktekonto, App oder Prämien - wir klären Sie in diesem Artikel über alle Fakten rund um Payback auf.

Was ist  Payback und wie funktioniert es? 

Payback ist ein kostenloses Bonus-System, an dem über 600 Unternehmen teilnehmen. Dahinter steht die Payback GmbH, die wiederum ein Teil der American Express-Gruppe ist und im Jahr 2000 ihr Geschäft mit den Bonus-Punkten startete. Wann immer beim Einkauf die Payback-Karte registriert wird, wandern die Payback-Punkte auf das Punkte-Konto. Dabei ist es unerheblich, ob Sie persönlich im Laden einkaufen oder ob Sie online shoppen. Zusätzlich können Coupons oder e-Coupons beim Kauf eingereicht werden, die Extra-Punkte gut schreiben. 

Um das Bonus-System nutzen zu können, muss man sich aber erst einmal bei Payback anmelden. Dazu geht man in das Unternehmen seiner Wahl (das Teil des Payback-Systems ist) oder bestellt sich eine Karte bequem online. Daraufhin gibt man all seine persönlichen Daten an - und das war es auch schon. Die Payback-Karte ist direkt nutzbar - in über 600 Online-Shops und bei mehr als 30 Payback-Partnern direkt vor Ort. Abgesehen von der physischen Karte gibt es auch eine digitale Payback-Karte in der dazugehörigen Punkte-App. 

Wofür bekomme ich wie viele Punkte?

Wie viele Punkte man pro Einkauf bekommt, ist immer abhängig vom Unternehmen. Generell empfiehlt Payback, die Extra-Punkte zu aktivieren, da man so deutlich mehr Punkte sammeln kann. Das sind dann zum Beispiel "10-fach-Punkte" oder auch spezielle Rabatte auf bestimmte Produkte. Die gesammelten Punkte werden spätestens nach ein paar Tagen dem Punkte-Konto gut geschrieben - dann kann man sie nutzen.

  • Einen Payback-Punkt für zwei Euro Einkaufswert gibt es beispielsweise bei REWE, real, dm und ABOUTYOU.
  • Bei Aral gibt es für zwei getankte Liter einen Payback-Punkt.
  • Bei bestimmten Payback-Partnern wie der Telekom oder der BILD am SONNTAG gibt es pro Vertragsabschluss Punkte.
  • Andere Partner sind beispielsweise Apollo, Sixt, Thalia, Burger King oder Fressnapf. Auch Online-Partner, wie Ebay oder Apple, sind Teil des Payback-Systems.  Alle Partner finden Sie auf der Website von Payback.

Wie löse ich die Punkte ein?

Ein Payback-Punkt hat einen Wert von einem Cent. Dementsprechend haben 100 Punkte einen Wert von einem Euro, 1.000 Punkte einen Wert von zehn Euro usw. Die Punkte können entweder in Form eines Einkaufsgutscheines eingelöst werden oder man bestellt sich eine Payback-Prämie. Außerdem kann man auch sofort an der Kasse damit bezahlen oder sich die Punkte ausbezahlen lassen.

  • Einkaufsgutschein: Die Einkaufsgutscheine lassen sich ausschließlich an den Payback-Service-Terminals einlösen. Diese Terminals gibt es nur in den Filialen von REWE, Penny, real oder im Alnatura Super Natur Markt. Mit diesen Gutscheinen können Sie dann direkt an der Kasse bezahlen.
  • Prämie: Im Payback-Prämienshop lassen sich viele Produkte aus den  Bereichen Kochen, Sport, Multimedia oder Wohnen finden. Des Weiteren lassen sich die Punkte auch in Einkaufsgutscheine einlösen. Alle Prämien finden Sie auf der Website von Payback.
  • Direkt an der Kasse mit Punkten bezahlen: Das geht bei Aral, dm, real, Apollo-Optik, WMF, Thalia, Fressnapf, Depot, Dehner, TeeGschwendter, Dänisches Bettenlager, Burger King, Telekom Shops und vielen mehr.
  • Außerdem können die Punkte auch an wohltätige Zwecke gespendet werden oder in Miles&More-Prämien umgewandelt werden.
  • Und auch das geht: die Punkte lassen sich außerdem in Bargeld umwandeln. Dafür muss die Bankverbindung hinterlegt werden, da dann das Geld auf Ihr Bankkonto überwiesen wird.

Welche Sonderaktionen gibt es?

Payback hat, neben den normalen Rabatt-Aktionen, ständig Sonderaktionen wie zum Beispiel Gewinnspiele laufen. Aktuell mehrere Aktionen zum 20-jährigen Jubiläum. Beispielsweise kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem man die Chance auf 20.000 Euro hat, und man kann vermehrt Punkte sammeln - bei manchen Anbietern sogar 20-fach Punkte.

Was ist die Payback-App und was kann sie?

In die Payback-App loggt man sich mit der Email-Adresse und dem persönlichen Passwort ein.

Die Vorteile der App sind:

  • die mobile Payback-Karte ist immer auf dem Smartphone in der App dabei
  • die Coupons sind übersichtlich aufgelistet und lassen sich direkt aktivieren
  • man kann über die App mit Payback-Pay bezahlen
  • man kann den aktuellen Punktestand nachlesen
  • alle getätigten Einkäufe lassen sich nachvollziehen
  • die App ist auf mehreren Geräten nutzbar

Kritik an Payback

Die Kritik am Payback-System ist nicht zu knapp und das muss sich Payback leider auch gefallen lassen. Zu den größten Kritikern zählen Verbraucherschützer, da Payback versucht, das individuelle Kaufverhalten der Verbraucher zu beobachten und zu erfassen. Das Datenschutzrecht wird dabei allerdings nicht verletzt, wie auch der TÜV bestätigt. Außerdem seien die Prämien-Produkte oft viel teurer als bei anderen Anbietern. Das sieht der Kunde aber nicht immer auf Anhieb, da sich die Prämien-Preise aus den gesammelten Payback-Punkten plus einer Zuzahlung zusammen setzen, was das Ganze unübersichtlich macht. Payback lohnt sich vor allem für die Unternehmen - und nur selten für den Kunden.

Weiter Informationen rund um das Bonus-System finden Sie auf der Website von Payback.

Mehr über Payback erfahren Sie in unserem Artikel zum zwanzigsten Geburtstag von Payback.

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