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Corona-Pandemie

Corona-Lockerungen in Bayern: Darf ich meine Eltern und Großeltern besuchen?

In der Corona-Krise hat die Politik bereits einige Lockerungen der Beschränkungen veranlasst. Doch darf man seine Eltern und Großeltern treffen?
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Spaziergang, Unterschiedliche Generationen
Viele hoffen, nun wieder ihre Eltern oder Großeltern treffen zu dürfen. Foto: silviarita/pixabay

Die Corona-Krise in Deutschland hält an. Doch mittlerweile wurden zahlreiche Lockerungen beschlossen, die das öffentliche Leben wieder hochfahren. Eines dieser Maßnahmen ist die Aufweichung des Kontaktgebotes. 

Doch wie steht es um den Besuch bei den Eltern oder Großeltern? inFranken.de klärt auf. 

Eltern oder Großeltern treffen: Was aktuell gilt 

Seit geraumer Zeit ist es in Bayern erlaubt, sich unter zwei Haushalten in der Öffentlichkeit zu treffen. Diese Regelung betrifft logischerweise auch die eigene Familie. Sprich: Wohnen die Eltern und ihre Tochter in zwei verschiedenen Hausständen, können sie sich zu dritt im Park, an der Eisdiele oder am Badesee treffen.

Der Gesetzgeber formuliert das wie folgt: "Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands umfasst."

Wichtig ist hierbei der Aspekt der "geraden Linie": Damit sind Personen gemeint, die voneinander abstammen, wie beispielsweise die Verwandtschaftsverhältnisse "Großmutter-Enkel" oder "Vater-Sohn". 

Dasselbe gilt für Besuche oder Treffen im privaten Raum. Dazu gar die Bayerische Staatsregierung folgendes veröffentlicht: "Der Teilnehmerkreis einer Zusammenkunft in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken darf nur die Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstandes umfassen."

Doch Vorsicht: Eine Familie aus Baden-Württemberg musste zuletzt 1000 Euro Strafe bezahlen. Das steckt dahinter. 

tu/am/dn/sl