München
Empfehlung des TÜV

Auf kurzen Strecken die Autobatterie schonen: Auf diese Stromfresser sollte im Winter verzichtet werden

Im Winter wird die Autobatterie bei kurzen Fahrten besonders beansprucht. Der Grund: Gebläse und Heizung sitzt praktisch immer in Betrieb, kommen andere Stromfresser hinzu, bleibt bei wenigen gefahrenen Kilometern oft nicht genügend Zeit zum Aufladen der Batterie.
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Um die Autobatterie im Winter zu schonen, sollte  Autofahrer auf der Kurzstrecke nur möglichst wenige "Verbraucher" aktivieren. Foto: Barbara Herbst
Um die Autobatterie im Winter zu schonen, sollte Autofahrer auf der Kurzstrecke nur möglichst wenige "Verbraucher" aktivieren. Foto: Barbara Herbst

Um die Autobatterie im Winter zu schonen, sollten Fahrer auf der Kurzstrecke nur möglichst wenige Stromverbraucher einschalten. Dazu rät der Tüv. "Dabei geht Sicherheit immer vor", sagt Vincenzo Lucà vom Tüv Süd. "Auf Licht oder das Gebläse für freie Sicht dürfen Autofahrer nicht verzichten."

Auf der Kurzstrecke die Batterie schönen: Verzichtbare "Komfortextras"

Verzichtbar seien jedoch laut Tüv "Komfortextras", wie etwa die Sitzheizung oder eine üppig dimensionierte und damit besonders stromfressende Musikanlage. Deren Energieverbrauch kann auf kurzen Fahrten nicht wieder ausreichend aufgeladen werden.

Aber auch ohne dass es ihre Besitzer immer mitbekommen, fressen moderne Autos im Stillstand Strom. So gibt es in größeren Wagen mehr als 70 Steuergeräte, von denen auch einige im Stand in Bereitschaft bleiben.

Nicht-Abschließen erhöht den Stromverbrauch

Dazu gehören etwa das schlüsselloses Zugangssystem oder eine Alarmanlage. Auch wer in einer Garage sein Auto nicht abschließt, sorgt dafür, dass einige Steuergeräte in Hab-Acht-Stellung verbleiben und dafür Energie fordern.

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